Schmerzen nach Implantation

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Kerstin am 14.12.2006:

Hallo,

habe vor 4 Wochen ein Implantat im Oberkiefer gesetzt bekommen. Vor 2 Jahren war hier noch ein Zahn, der aber nach einer erfolglose Wurzelspitzenbehandlung dann vor 2 Jahren gezogen werden musste (Entzündung etc.)
Einsetzen des Implantates verlief problemlos wie auch das spätere Röntgenbild zeigte.
Nach ca. 1 Woche wurden die Fäden gezogen, danach war ich 2 Tage lang schmerzfrei.
Nach ca. 3 Tagen nach dem Fäden ziehen ging es dann los mit den Schmerzen.
Habe vom Zahnarzt Antibiotika verschrieben bekommen (30 Stück). Er hat auch nochmal ein Rötngenbild gemacht, konnte aber weder auf diesem noch durch Abklopfen des Implantates und der Nachbarzähne eine Entzündung feststellen.
Die Antibiotika sind nun alle und ich war vielleicht für 1 Tag schmerzfrei.
Trau mich nun schon gar nicht mehr zum Zahnarzt, da er keine Entzündung findet und auch nicht wirklich weiß, woher die Schmerzen dann kommen könnten, da das Implantat klinisch gut aussieht.
Woher können dann also die Schmerzen kommen?

am 14.12.2006:

Hallo Kerstin,
ich habe noch 4 Fragen:
1. Welcher Zahn wurde im Oberkiefer durch das Implantat ersetzt?
2. Wieso haben Sie ein Antibiotikum verschrieben bekommen?
3. Hatten Sie in der Zeit, in der Sie die Antibiotika genommen haben, auch Schmerzen?
4. Ist das Implantat schon belastet (Krone drauf)?

Gruß
Dr. Martin Schweppe

Kerstin am 14.12.2006:

Hallo,

1. ich glaube dies nennt sich Regio 25 oder leihenhaft ausgedrückt der 3 Zahn von hinten gezählt (ohne Weißheitszahn gerechnet)

2. auf Verdacht hin, dass sich vielleicht das Granulat was bei Implantationen eingebracht wird entzündet haben könnten. Es war ein Antibiotikum speziell für Entzündungen im Kiefer- und Knochenbereich.

3. Eigentlich ja, bis auf einen Tag. Nach Beendigung der Einnahme (das war vor 5 Tagen) traten die Schmerzen nach ca. 1 Tag wieder auf. Wobei der Schmerz meiner Ansicht nach streut, sprich er sitzt nicht genau an einem Punkt sondern strahlt auch in die Wange rein, so dass ich hier immer einen leichten Druck verspüre.

4. Nein das Implantat ist noch nicht belastet.

Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Klein

am 14.12.2006:

Hallo Kerstin,
eine letzte Frage noch:

Hatten Sie vor der Implantation Schmerzen an den Zähnen oder im Kieferbereich?

Gruß
Schweppe

Kerstin am 15.12.2006:

Hallo,

nein ansonsten hatte ich noch nie Probleme mit meinen Zähnen.

Nur wie gesagt an dieser Stelle, wo damals der Zahn abgebrochen war (Kirschkern) wieder aufgebaut wurde mit Hilfe einer kleinen Schraube die in den Zahn eingesetzt wurde. Da muss der Zahn damals am Nerv beschädigt worden sein. Der Nerv wurde dann nach einem halben Jahr (da traten dann Zahnschmerzen auf) gezogen, ca. 2 Monate später musste dann eine Wurzelspitzenbehandlung gemacht werden, wobei auch ein Entzündungsherd entfernt wurde. Dies ging dann 6 Wochen gut, dann fingen die Schmerzen wieder an. Ich habe dann nochmal für 1 Woche Antibiotika bekommen, die aber nicht mehr anschlugen. Daraufhin ist mir der Zahn dann gezogen worden. Das war nun vor 2 Jahren.
Vor der Implantatsetzung ist mir auch gesagt worden, dass die Vorgeschichte an dieser Stelle keine Probleme mehr verursachen kann, da dies 2 Jahre her ist und auf dem vorher erstellen Röntgenbild zu sehen war, dass sich der Knochen vollkommen regeneriert hatte.

Gruß
Kerstin Klein

am 15.12.2006:

Hallo Kerstin,
aus Ihren Angaben und aus der Beantwortung meiner Fragen sind folgende Schlüsse zu ziehen:
1. Die Nachbarzähne zum Implantat sind nicht ursächlich für Ihre Beschwerden!
2. Eine Sekundärinfektion des Implantatlagers liegt nicht vor!
3. Ursache Ihrer Beschwerden ist die Implantation selbst!

Ich empfehle deshalb, das Implantat schnellstmöglich zu entfernen und den Implantatsitus sorgfältig zu sanieren. Nach einer Abheilzeit von 6-7 Monaten und unter der Voraussetzung absoluter Schmerzfreiheit kann dann nochmals implantiert werden.

Gruß
Dr. Martin Schweppe

Walnik am 27.03.2007:

Sehr geehrter Herr Dr. Schweppe,
Ihre Anwort vom 15.12.2006. Wer übernimmt die enstandene Kosten für die nochmalige Implantation?

MfG

Walnik

Kerstin am 05.03.2008:

Hallo,
ich habe genau das gleiche Problem!
Nach dem Fäden ziehen fingen die Schmerzen an.
Wie ist die Geschichte von meiner Namensvetterin ausgegangen?
Wie sieht es mit den Kosten einers Neuversuches aus?

Über eine Antwort würde ich mich freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Gold, Susanne am 02.11.2008:

Hallo,
ich habe ein ähnliches Problem. Vor 6 Tagen wurde mir die Schraube (wie so ein Dübel) in den Knochen implantiert. Nach 4 Tagen habe ich höllische Schmerzen bekommen. Die waren kaum auszuhalten. Der Zahnarzt konnte auf dem Röntgenbild keine Entzündung feststellen, hat mir aber dennoch ein knochengängiges Antibiotikum verschrieben, weil starke Schmerzmittel auch nicht geholfen haben. Ich nehme das Antibiotikum seit drei Tagen und die Schmerzen klingen langsam ab. Kann ich davon ausgehen, daß es sich um eine Entzündung um das Implantat handelt? Ich hatte vor dem Eingriff keine Probleme mit den Nachbarzähnen.
Danke für Antwort. S.Gold

am 06.11.2008:

Hallo Susanne,
schwer zu sagen, ob eine Entzündung des Knochens vorgelegen hat,

Sollten die Schmerzen mit Hilfe des Antibiotikums vollkommen abklingen, können Sie die Sache als erledigt betrachten.

Gruß
Dr. Schweppe

jeannette am 11.12.2008:

Ich habe an stelle der beiden schneidezaehne 2 Implantate bekommen, habe 2 Wochen lang Antibiotika bekommen und habe immer noch schmerzen auf der einen Seite. Es schmerzt wenn ich etwas raufdruecke und wenn ich mich buecke oder mich etwas schneller bewege. Von aussen sieht es gut aus, aber heute eben, wenn ich twas dagegen druecke kam etwas milchig aussehende und salzige Fluessigkeit raus. Ich mache mir grosse Sorgen, da der Zaharzt keine Entzuendung erkennen kann. Er meint das tud bei mir eben auf der seite mehr weh, also nur ein Wundschmerz. Wie kann der Arzt denn eine Entzuendung feststellen und wenn ja, kann ich noch mal mit Antibiotika probieren? vielen dank fuer Antworten im vorraus.
Gruss, Jeannette de Buck

am 11.12.2008:

Bei der Flüssigkeit, die ausgetreten ist, handelt es sich um Eiter. Das in Frage kommende Implantat ist somit infiziert.

Das weitere Vorgehen hängt von der Ursache ab: Sollte eine Perforation des Nasenbodens vorliegen, muss das Implantat sofort entfernt werden, ansonsten kann man Wundreinigung - Antibiotika - Abwarten versuchen.

Gruß
Dr. Schweppe

Sandra am 14.12.2008:

Hallo!. Kann mir jemand helfen. Habe vor 6 Tagen 2 Implantate UK bekommen. (Backenzähne). OP war super verlaufen ohne Schmerzen. Habe auch jetzt noch keine Schmerzen. ABER:

1. Zwei Tage später hatte sich durch die langen Fäden, meine Zunge (unten drunter) enzündet, so, dass ich nicht mehr in de Lage war zu sprechen.

2. Ich hatte IbuHexal 400 bekommen, falls ich Schmerzen bekommen sollte. Musste am Tag eine nehmen, da ich etwas Ohrenschmerzen hatte oder einen Ziehen am Ohr spürbar war.

3. Vom Zahn, Mitte UK, bis zum ersten Implantat ist alles völlig taub, von der Mitte des Kinns bis zur Wange auch alles Taub (ab und an Kitzelt es mal)

4. Verliere meine Fäden von selbst und wenn ich in den Mund schaue, kann ich in Richtung Backe eine Wunde sehen????

5. Habe immer noch ein Dicke Backe mit viel Spannung. An der Aussenseite der Backe ist wie ein etwas größeres oval Ei???

War heute 6 Tage später bei einem Notzahnarzt und habe das alles mal geschildet. Offene Wunde ist wohl nur Oberflächlich. Taubheitsgefühl nicht wirklich gut. Das mit der Zunge regeneriert sich wohl wieder.

Er hat mir ein Antibiotika verschrieben, was ich jetzt auch fleißig einnehme. Sobellin 300.

Hört sich schlimm an! Ist es das denn auch??

DANKE

Sandra

am 15.12.2008:

Hallo Sandra,
wenn ich Ihren Beitrag richtig verstehe, beunruhigt Sie die noch bestehende Schwellung und das Taubheitsgefühl.

1. Schwellung
Die Schwellung kann immer noch operationsbedingt sein und sollte mit Hilfe von Sobelin bald abklingen.

2. Taubheitsgefühl
Taubheitsgefühle können nach Implantationen vorkommen und können wieder abklingen. Wenn Sie das beunruhigt, können Sie folgendermaßen relativ objektiv den Rückgang des Taubheitsgefühls beobachten:

- Markieren Sie mit einen wasser-löslichen oder alkohol-löslichem Filzstift das gesamte taube Hautareal. Markieren Sie das Gebiet sorgfältig!.

- Wenn Sie damit fertig sind, lassen Sie Ihr Gesicht von jemanden fotografieren und bewahren Sie das Bild mit Datum auf. Danach entfernen Sie wieder sorgfältig die Markierung auf der Haut.

- Wiederholen Sie die Prozedur täglich und vergleichen Sie die Fotos.

Langsam aber sicher sollte das Areal kleiner werden und nach einiger Zeit verschwinden. Wenn nicht, kann eine Nervverletzung vorliegen, in diesem Falle suchen Sie bitte sofort Ihren Implatologen auf.

Gruß
Dr. Martin Schweppe

Jennifer am 22.01.2009:

Hallo an Alle!
Ich habe vor ca. 14 Monaten ein Zahnimplantat im rechten Unterkiefer bekommen. Es musste auch Zahnfleich aufgebaut werden, das der Zahn schon vor mittlerweile 5 Jahren gezogen werden musste.
Ich hatte nach dem die Betäubung nach gelassen hatte, Schmerzen. Eine Woche später habe ich dann nochmal 1-2 Tage Fieber bekommen. Hatte sonst aber keine Probleme.
Jetzt aber, habe ich seit 2 Tagen Schmerzen auf der Innenseite des Kiefers, wenn ich daauf leichten Druck ausübe.
Ich bin im 4. Monat schwanger. Kann es es damit zu tun haben?
Vielleicht stößt mein Körper es ja jetzt ab oder so.
Über eine fachmännische Meinung würde ich mich sehr freuen...
Liebe Grüße
Jennifer

Andreas Haas am 26.04.2009:

Hallo,

ich habe am 22.04 3 Implantate bekommen.
Eines davon schmerzt noch.
Dieses sitzt im Oberkiefer( 24).
Vorher habe ich ein bischen rumgedrückt
danach kam nicht gerade wenig Wundflüssigkeit mit kleinen Bröseln heraus.
Sind diese Brösel vom Knochen?
Kann es sein das der Schmerz davon kam ?
Es scheint nämlich besser zu werden.

Gruß
Andreas Haas

am 04.05.2009:

Hallo Andreas,

die Prognose dieses Implantates ist fraglich, suchen Sie umgehernd Ihren behandelnden Zahnarzt auf.

Gruß
Dr. Schweppe

Prcilla am 05.05.2009:

Mein Implantat sitzt am morgigen Mittwoch genau 3 Wochen drin und ist der zweite Versuch an dieser Stelle (das erste mußte nach ca. 4 Wochen im letzten August wieder entfernt werden, war schrecklich). Seit 3 Wochen nehme ich nun wieder Antibiotika ein, aber ich habe ständig einen wahrscheinlich durch das Antibiotikum unterdrückten Schmerz, wenn ich an der Stelle im Unterkiefer leicht drücke, schmerzt es mehr. Ich fürchte, das Implantat muß wieder raus und habe höllische Angst vor der evtl. erneuten möglicherweise wieder sehr schmerzhaften
Entfernung. Kann man bei diesem Beschwerdebild noch von einer Rettung ausgehen ??? Vielen Dank !
Prcilla

sandiego am 03.07.2009:

An Alle,

ich habe vor ca. 15 Monaten im rechten unteren Backenbereich ein Implantat bekommen. Seit dieser Zeit habe ich ein Taubheits, - Spannungsgefühl im der rechten Mundhälfte. Das Gebiet befindet sich unterhalb des rechten Mundwinkels. Ich habe meine Zahnarzt sofort daraufaufmerksam gemacht.
Es gibt sich?! Das erzählt er mir seit 2008.
Angeblich sind die Nerven nicht verletzt oder beschädigt, da ich in der besagten Stelle weiterhin auf Reize, Stechen mit einer Nadel oder Zwicken empfinde.
Wird sich das irgendwann regenerieren wie der Zahnarzt behauptet? Ein Neurologe konnte auch nicht helfen? Was kann man tun? Akkupunktur?

Gruß aus Berlin

Maria am 04.08.2009:

Habe vor 11 Tagen im linken und rechten Unterkiefer für die beiden Backenzähne jeweils ein Implantat eingesetzt bekommen. Die Fäden sind entfernt worden. Die linke Seite ist o.B., die rechte Seite schmerzt jedoch sehr. Im Mundinneren ist das Zahnfleisch noch geschwollen und die Schmerzen sind wie echte Zahnschmerzen, wobei der ganze Knochen weh tut. Sind diese Schmerzen normal und klingen noch ab, oder kann eine andere Ursache vorliegen? Sollte der Zahnarzt konsultiert werden?

am 25.08.2009:

Hallo Maria,

ja, konsultieren Sie sofort Ihren Zahnarzt.

Gruß
Martin Schweppe

Mireau am 25.11.2009:

Hallo!

Vor 4 Wochen wurde mir im linken Oberkiefer die hinterste Backenzahnlücke mit einer Schraube implantiert, zuvor wurde Knochenaufbau durchgeführt. Zusätzlich wurde im linken Unterkiefer ein Weisheitszahn gezogen. Es verlief alles in Ordnung, Schmerzen danach nur ein wenig. Ich hatte lediglich 2 Wochen eine Kiefersperre. Seitdem ich meinen Kiefer nun wieder bewegen kann, bemerke ich jedoch eine Taubheit, die sich vom linken Mundwinkel über Kiefer, Zahnfleisch und Wange streckt. Die OP ist wie gesagt 4 Wochen her. Ist das normal? Ich habe am 9.12. einen Kontrolltermin. Soll ich bis dahin abwarten oder um einen früheren Termin bitten?

am 25.11.2009:

Hallo Mireau,

die Beschwerden hängen sehr wahrscheinlich mit der Weisheitszahnentfernung zusammen. Die Taubheit kann durchaus noch mehrere Wochen anhalten.

Sie sollten sich möglichst schnell einen Folgetermin geben lassen, um abzuklären, ob andere Dinge ursächlich sind.

Gruß
Dr. Martin Schweppe

Dino am 02.12.2009:

Hallo,

habe vor 5 Tagen ein Implantat eingesetzt bekommen. Vor einem halben Jahr ein Sinuslift, welches ohne Komplikationen verlaufen ist, im Gegensatz zum Implantat selbst. Das Röntgenbild nach der Implantation war in Ordnung. Seit 5 Tagen habe ich heftige, ja sozusagen höllische Schmerzen. Der Schmerzmittelkonsum und ein Antibiotikum helfen so gut wie GAR NICHT. Es wird von Tag zu Tag schlimmer, auch wenn die Vertretungsärztin keinerlei Entzündung feststellen konnte. Die Schmerzmitteldosis überschreitet dabei bei weitem die vom Arzt oder Apotheker empfohlene, damit ich überhaupt mal nachts für 3 Stunden am Stück ein Auge zudrücken kann. Es sind wirklich unvorstellbare Schmerzen.
Ich spiele mit dem Gedanken, mir dieses Teil entfernen zu lassen. Es ist unerträglich.
Für eine Stellungnahme oder einen Ratschlag wäre ich unendlich dankbar. Gruß
Dino

am 02.12.2009:

Guten Morgen Dino,

die Schmerzen, die Sie beklagen, sind nicht normal!

Ich vermute, das es zu einer Infektion des Implantatsitus inkl. Knochenaufbau gekommen ist, das kann man auf einem Röntgenbild nicht sehen.

Ev. muss das Implantat inkl. Knochenaufbau entfernt werden. Suchen Sie möglichst schnell Ihren Arzt auf, um das abzukären.

Gruß
Dr. Schweppe

Stefanie am 20.03.2010:

Hallo, ich brauche dringend Hilfe. Ich habe vor 6 Wochen in der Oberkieferfront Regio 11 einen Knochenblockaufbau bekommen. Der Knochenblock wurde aus dem Aufsteigendene Ast im dritten Quadranten entnommen. Hatte eine Woche Schmerzen. Dann war alles gut. Nun habe ich seit gestern regio 35/36 eine harte Beule und die wange schwilllt langsam wieder an. schmerzen strahlen bis ins Ohr aus. Was kann das sein? Was sollte ich machen?? OP lief eigentlich ohne komplikationen. Gruß Stefanie

Klaus am 21.03.2010:

Habe vor 5 Tagen unten ein Implantat bekommen. Am zweiten Tag war ich fast schon schmerzfrei. Nun merke ich seit zwei Tagen, daß morgens wieder verstärkt Schmerzen da sind. Heute morgen auch eine Schwellung rund um das Implantat.
Nehme Antibiotika 2 mal am Tag.
Ist das normal?

anita am 23.03.2010:

Hallo, habe vor 4 Tagen ein Implantat am Oberkiefer, zwischen Eckzahn und Backenzahn rechts gesetzt bekommen. Eigentlich ist alles in Ordnung, keine Schmerzen, Schwellung geht auch zurück aber währe dieser Schwindel nicht. Seit dem 1 Tag habe ich starken Schwindel. Bei schnellen Bewegungen und besonders im Bett wenn ich mich zur Seite drehen will. Kann nur noch gerade auf dem Rücken schlafen. Die kleinste Bewegung kommt mir vor als ob ich aus dem Bett fallen würde. Bitte höflichst um Hilfe.

am 24.03.2010:

Hallo Klaus,

die Insertionsstelle des Implantats hat sich entzündet. Bitte suchen Sie möglichst schnell Ihren Implantologen auf, der kann Ihnen sicherlich helfen.

Gruß
Martin Schweppe

am 24.03.2010:

Hallo Anita,

sollten sich die Probleme noch nicht erledigt haben, rate ich Ihnen zur Abklärung des Schwindels Ihren Hausarzt aufzusuchen. Sollten Sie auch an Gleichgewichtsstörungen leiden ist sicherlich der Besuch eines Neurologen sinnvoll.

Gruß
Martin Schweppe

Denise am 26.03.2010:

Hallo!
Ich hab vor zwei Tagen zwei Implantate bekommen unten rechts und hab immernoch ziemliche Schmerzen.
Nehme auch seit gestern Antibiotikum.
Wann sollten die Wundschmerzen im NOrmalfall vorbei sein?
Gruß

am 27.03.2010:

Hallo Denise,

die Unanehmlichkeiten am Insertionsort der Implantate sollten nach 3-4 Tagen vorbei sein. Schonen Sie die Implantatregion durch die Aufnahme geeigneter Speisen (weiche Kost, keine Süßspeisen, keine Frischmilchprodukte die ersten 3-4 Tage) und reinigen Sie die Nachbarzähne vorsichtig mit Wattstäbchen.

Gruß und alles Gute weiterhin
Martin Schweppe

Sascha am 30.03.2010:

Hallo Herr Schweppe und Implantatsuser,

ich habe am 23.12.2009 ein Implantat im unteren linken Kiefer (glaube 36) bekommen. Zugenäht und schmerzfrei für die nächsten 3 Monate (Einheilungsphase).
Nun haben wir vor 3 Wochen den Zahnfleischformer eingesetzt und die Abdrücke etc. gemacht.

Leider habe ich (sehr geringe) Schmerzen in den Abendstunden. Zusätzlich kaum aus zu haltende Schmerzen (ähnlich Stromstößen), wenn fremde Körper (dazu gehört auch die Zunge) an den Umformer + nähere Umgebung kommen.

Mein Doc konnte ausschließen, dass Nachbarnerven betroffen sind (Röntgen). Und dass das Metallimplantat sich mit den Nerven verbindet - schließe ich mal selber aus ;)

Können es geringe, später abklingende oberflächliche Entzündugen am Zahnfleisch sein?

Herzlichen Dank für die Hilfe!
-Sascha

am 31.03.2010:

Hallo Sascha,
nein, die Entzündungen infolge des Plazierens des Zahnfleischformers müßten schon abgeklungen sein.

Ich befürchte, dass das Implantat nicht richtig eingeheilt ist und ev. entfernt werden muss.

Gruß
Martin Schweppe

Lisa am 10.04.2010:

Hallo an alle! :)

Von Geburt an fehlen mit 7 bleibende Zähne. Daher hatte ich noch 2 Milchzähnchen im Kiefer, meine restlichen bleibenden Zähne wurden vom Kieferortophäden so verteilt, dass sie genügend Platz für 4 Implantate lassen.
Somit habe ich vor 4 Tagen 4 Zahnimplantate bekommen. 2 oben, auf jeder Seite eins und 2 unten, auch auf jeder Seite eins. Also oben sind es die Eckzähne die ersetz wurden und unten die Backenzähne. Die unteren 2 Implantate dienen dem Aufbiss, sind also notwendig. Die oberen 2 Implantate dienen rein kosmetischen Zwecken.
Vor dem Eingriff mussten mir dei noch 2 vorhandenen Milchzähne gezogen werden, da diese trotz guter Pflege einfach den Geist aufgegeben haben. Unter meinem linken Milchzahn hatte sich bereits eine Fistel gebildet, der Chirurg hat diese ausgegraben und direkt in diese "Löcher", die Implantate gesetzt. Die Operation ist eigentlich gut verlaufen, kaum Schmerzen, bis auf die Spritzen. Die ersten 2 Tage nach der Op verliefen relativ normal, mit Schmerzen nach so einem Eingriff war zu rechnen. Gestern und heute, also am 3. und 4. Tag jedoch stelle ich fest, das meine rechte Wange, dort wo oben das Implantan gesetzt wurde, immer dicker wird und heftiger anschwillt, trotz Kühlung. Heiss ist sie jedoch nicht und auch das erwartete Fieber habe ich nicht. Trotzdem schmerzt diese Wange enorm, nicht am Implatat selber, sondern eher weiter oben, am Wangenansatz, also über dem Implantat. Ich habe schon selber nachgeschaut, kann aber leider nichts erkennen, weil alles so geschwollen ist. Ich habe große Angst, das sich die Naht entzündet hat. :( Kann der Arzt beim Setzen des Implantetes die Wurzeln der Nachbarzähne beschädigt haben, da die Lücke für ein Implantat recht eng war und einer der anliegenden Zähne sehr druck empfindlich ist und auch schmerzt. Dieses Implantat schmerzt eigentlich durchgehend, kein Klopfen, es ist eher ein Dauerschmerz, der zum unten liegenden Implantat hinausstrahlt. Ich habe versucht, dieses Problem zu beheben, indem ich mehrmals täglich mit einer antibakteriellen Mundspülung gurgel, aber diese scheint auch nichts zu nützen. :( Am 14.04.2010 werden mit die Fäden gezogen, allerding geunruhigen mich die Schmerzen so sehr, dass ich morgen einen Notfallarzt aufsuchen werde, der diese Wunde mal begutachten soll. Ist es denn normal, dass man nach 4 Tagen immer noch starke Schmerzen hat? Der Zahn ist noch nicht aufgesetzt, also es ist nur der "Dübel", der Stift der eingesetzt und vernäht wurde.

Ich bitte höflich um Hilfe und hoffe, das ich mein Problem einigermaßen verständlich schildern konnte.

Lieben Gruß, Lisa

am 12.04.2010:

Hallo Lisa,

das ist sicher nicht normal.

Lassen Sie das möglichst schnell von Ihrem Behandler untersuchen.

Gruß
Martin Schweppe

Bettina am 09.07.2011:

Hallo Anita,
Hallo Dr. Schweppe,

ich habe die gleichen Symptome, Schwindelgefühl und Gleichgewichtsstörungen nach dem Setzen eines Implantates. Wie ging es denn weiter mit der Behandlung und zu welchem Ergebnis sind Sie denn gekommen? Geht es Ihnen heute besser?

Vielen Dank für eine Rückantwort.
Mit freundlichen Grüßen
Bettina

Lenya am 16.07.2011:

Hallo Dr. Schweppe,

am 11.07 also vor 5 Tagen, wurde bei mir im Oberkiefer ich glaube Regio 21 (vorderer Schneidezahn links) ein Implantat gesetzt auf das am selben Abend auch direkt eine prothetische Krone gesetzt wurde. Die OP selber verlief gut, am nächsten Tag hatte ich starke Kopfschmerzen, die aber abends auch wieder abgeklungen sind. Danach hatte ich eigentlich keine Beschwerden.

Seit ein paar Stunden spüre ich aber ein starkes Druckgefühl um die Implantatregion das bis hoch zur Nase zieht, auch fühlt sich der Gaumen/Zahnfleisch innen hinter dem Implantat leicht geschwollen an. Es sind keine richtigen Schmerzen, sondern mehr nur Druck und ein pochendes Gefühl. Außerdem sind die umliegenden Zähne, v.a. auf der linken Seite schmerzempfindlicher als gewöhnlich. Ich habe einschließlich heute Amoxicillin bekommen. Die Packung ist nun aber zu Ende.

Ich habe jetzt Sorge, ob vielleicht eine Entzündung um das Implantat herum vorliegt. Sind die beschriebenen Symptome 5 Tage nach der OP normal oder könnte es sein, dass mit dem Implantat etwas schiefgeht? Ich mache mir gerade ernsthafte Sorgen und wäre über eine schnelle Antwort sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen, Lenya

am 16.07.2011:

Hallo Lenya,
es ist nicht auszuschließen, dass was schiefläuft, deshalb kontaktieren Sie so schnell wie möglich Ihren Behandler, damit die notwendigen Schritte unverzüglich eingeleitet werden können.

Gruß und alles Gute
Martin Schweppe

Thorsten am 22.08.2011:

Lieber Herr Dr. Schweppe,

ich hatte schon seit 2 Jahren Probleme mit einem wurzelbehandelten Zahn (Oberkiefer, "kleiner" Schneidezahn). Es wurde eine chronische Entzündung im Bereich der Wurzelspitze identifiziert und eine WSR durchgeführt. Die Probleme blieben auch nach WSR bestehen, insbes. ein Schmerz im Bereich der Wurzelspitze bei sanftem Druck auf das Zahnfleisch von aussen und Klopfempfindlichkeit des Zahns. Daher sollte der Zahn entfernt werden und ein Implantat gesetzt werden.

Ich informierte mich bei einem erfahrenen Implantologen. Es wurde eine 3D-DVT durchgeführt. Der Implantologe wollte eine Sofortimplantation durchführen - vorausgesetzt, die Entzündung könnte durch Antibiotika kontrolliert werden. Ich begann 3 Tage vor dem Eingriff Antibiotikum zu nehmen. Vor 5 Tagen wurde die OP durchgeführt. Der Zahn wurde entfernt, die Situation sah nach Aussage des Implantologen gut aus (kein Eiter, keine Flüssigkeit), so dass nach Reinigung/Bearbeitung des Bereichs das Implantat sofort gesetzt wurde. Zusetzlich wurde etwas eigenes Knochengewebe transplantiert, da ein Teil des Knochens am Implantat etwas dünn und porös war. Antibiotikum nehme ich weiter. Als Provisorium wurde eine Maryland-Brücke unter das Implantat gesetzt.

Ich habe keine akuten oder starken Schmerzen, Schwellung ist auch nicht stark. Allerdings spüre ich immer noch im Bereich der früheren Position der entzündeten Wurzelspitze deutliche Schmerzreaktion, wenn ich von aussen auf das Zahnfleisch drücke. Ich habe die Befürchtung, dass da immer noch eine Entzündung ist und das Implantat hätte nicht sofort gesetzt werden dürfen.

Meine Fragen :
1. Ist es normal, dass ich diesen Druck-Schmerz an der Spitze des Implantats spüre ?

2. Wäre es sinnvoll, von aussen nachzuschauen, d.h. Zahnfleisch aufzuschneiden ? Ist es möglich, dass man von innen die Entzündung nicht sehen konnte (während der Implantation) ?

3. Sollte man Sofort-Implantate bei vorherigen Entzündungsprozessen generell vermeiden ? Ich selbst hätte nicht darauf bestanden, wäre auch damit zufrieden gewesen, alles nochmal verheilen zu lassen vor der Implantation ?

4. Muss das Implantat jetzt wieder raus - und alles beginnt von vorne ?

vielen Dank für Ihre Hilfe * Thorsten

am 22.08.2011:

Hallo Thorsten,

vorrausgesetzt die Implantation ist korrekt durchgeführt worden und der Nasenboden ist nicht perforiert:

zu 1. Ja, es kann sein, dass der Situs noch weh tut.

zu 2. Nein es ist nicht sinnvoll, von aussen aufzuschneiden. Sollte das Implantat nicht einheilen, ist es besser, das Implantat sofort zu entfernen. Zum 2. Teil: Der Implantologe konnte die Entzündung sehen, sofern vorhanden.

zu 3. Nein, man kann entzündete Zähne entfernen und in der gleichen Sitzung implantieren, das ist in der Regel kein Problem.

zu 4. Nein, abwarten, die Tabletten nach Rezept einnehmen und den behandelnden Implantologen fragen, was er davon hält.

Gruss
Dr. Martin Schweppe

claudia am 27.08.2011:

Hallo,
ich habe am Donnerstag unter starken schmerzen ein Implantat gesetzt bekommen.
Auf dem Röntgenbild sieht man gut den Abstand zum Nerv, also genügent Platz. Ich habe seit Donnerstag schmerzen und nehme regelmäßig Schmerztabletten ein um meinen Alltag mit 3 Kindern bewältig zu bekommen. Auf Antibotika reagiere ich allergisch. Seit Freitag mittag habe ich eine immer stärker werdene Schwellung der Backe mit einer Verhärtung an der Stelle wo das Implantat gesetzt wurde.
Ich mache mir ersthaft Sorgen das ich das Implantat wieder entfernen lassen muß, und damit wieder neue schmerzen entstehen.
Ist diese Sorge berechtigt?
Vielen Dank im voraus.
Gruß
Claudia

Sabine am 17.10.2011:

Hallo
Ich habe 2 Zähne oben verloren (Backenzähne), da mein Knochen zurück ging und entzündet ist. Jetzt werde ich einen Knochenaufbau machen lassen. Nach dem aufbau muss ich 6 Monate warten bis zum Implantat. :-( auf was muss ich achten das mir solche entzündungen nicht passieren.

Gruss
Sabine

am 17.10.2011:

Hallo Sabine,
die Entzündungen an Ihrem Zahnfleisch und an Ihrem Knochen wurden verursacht durch Ablagerungen (Zahnstein) an den betroffenen Zähnen. Diese Erkrankung bezeichnet man als Parodontose bzw. Parodontitis bei Zähnen und Peri-implantitis bei Implantaten.

Ablagerungen an den Zähnen, insbesondere solche unter dem Zahnfleisch werden im Rahmen einer Parodontosebehandlung beseitigt.

Vermeiden lassen sich Ablagerungen durch regelmäßige Kontrollen durch den Zahnarzt und professionnele Zahnreinigungen.

Gruß
Martin Schweppe

sebastian am 17.10.2011:

ich habe vor dreieinhalb monaten einen zahn (16) mit wurzelspitzenentzündung ziehen lassen. es wurde eine sofortimplantation vorgenommen. vor zwei wochen wurde ein gingivaformer eingesetzt und vor wenigen tagen sollte ein langzeitprovisorium drauf. ich habe beim reinschrauben einen stechenden schmerz gespürt und das auch kundgetan. mein ZA antwortete, "das röntgenbild sieht gut aus, implantat gut eingeheilt, ich vermute, das kommt vom zahnfleisch. dann warten wir noch einen monat und probierens dann nochmal."
tatsächlich spüre ich schon seit tagen einen vagen schmerz - besonders nach leichter körperlicher anstrengung - und der scheint nicht direkt vom implantat zu kommen sondern strahlt von der zahnfleischpapille daneben in den ok aus.
was könnte es sein?

Josefine am 27.10.2011:

Hallo,
Letztes Jahr wurden mir die Zähne 31-42 nach erfolgloser Wurzelbehandlungen gezogen. Der Zahn 32 folgte auf meinen Wunsch, durch das auffällige Röntgenbild. Nach Entfernung der Brackets nach einer zweiten kieferorthopädischen Behandlung war der Zahn 41 locker. Auch das Zahnfleisch war bereits zurückgegangen, Knochenabbau und an den Zahnwurzelspitzen 32, 31, 41 und 42 waren Zysten im Röntgenbild sichtbar. Wahrscheinlich waren die Zähne schon länger abgestorben, aber erst letztes Jahr August bis Oktober so schmerzhaft, dass ich die Zähne gezogen haben wollte. Alle 4 Zähne waren an den Wurzelspitzen wie angeknabbert. Es folgte ein Knochenaufbau (Knochen aus dem Kinn), damit mir an den Regionen 32 und 42 je ein Implantat gesetzt werden konnte. Seit letztem Jahr August habe ich immer wieder starke Schmerzen an der re Unterkieferseite, für mich immer eindeutig Zähnen zuzuordnen (lt. Kieferchirurg eine Folge einer Verletzung des Nervus Alveolaris Inferior nach einer Unterkiefervorverlagerung 2008). Es folgten schon mehrere Antibiotikatherapien und Schmerztherapien. Auch meine Zahnprothese trage ich seit Juli nicht mehr, da diese drückte, trotz Nachbesserungen und ich starke Schmerzen am Zahn 43 bekam. Schmerzfreie Phasen sind wochenweise. Am 11.10. bekam ich nun die beiden Implantate. Das Implantat in der Regio 32 spüre ich gar nicht. Aber das Implantat in der Regio 42 bereitet mir dauerhafte Schmerzen, drückend und pochend. Die Wunde ist abgeheilt, die Schraube sichtbar, die Implantate sind aber noch nicht belastet. Im September wurde auch festgestellt, dass der Knochenabbau im rechten Unterkiefer sichtbar weiter voranschreitet, lt. Röntgenbild. Was kann die Ursache meiner Schmerzen am Implantat sein? Eine Entzündung im Kieferknochen oder doch der Nerv? Für Antworten und Ratschläge bin ich sehr dankbar, da ich schon so verzweifelt bin, dass ich mich gar nicht mehr zum Zahnarzt traue, da mir immer gesagt wird, es sei alles okay. Vielen Dank.

Carolin am 28.12.2011:

Hallo Herr Dr. Schweppe,

ich habe im Sommer diesen Jahres 2 Implantate gesetzt bekommen (46,47). Während der Impantation spürte ich ab dem Moment des Bohrens für das vordere Implantat einen kribbelnden Impuls im rechten Unterkiefer nach vorne in die rechte Zunge ziehend. Nach NAchlassen der Betäubung bekam ich zunehmend Schmerzen, die am dritten Tag nciht auszuhalten waren. Der Zahnarzt stellte fest, dass der Zahn 45 (bis dahin gesund) extrem schmerzempfindlich war und nicht mehr auf Kälte reagiert, deshalb gleich Wurzelkanalbehandlung. Die Schmerzen ließen aber nciht nach, es folgten Wochen die nur mit stärksten Schmerzmitteln auszuhalten waren. Ich war darauf in der Uniklinik. da der Zahnarzt nciht weiterwusste.Laut DVT und Röntgenbild sitzen die Implantate gut, der Kiefernerv ist nicht tangiert (ca. 0,5 cm Platz), der Abstand zu 45 klein aber okay, der Knochen unauffällig, keine Entzündung sichtbar. Wochen darauf wurde der Zahn professionell abgefüllt.Ich habe jedoch immernoch Schmerzen am Zahn 45, die schlimm werden, wenn ich kaue oder den Zahn berühre. Nach Belastung strahlen die Schmerzen auch in vordere Zähne aus und es kribbelt, wenn ich meine rechte Unterlippe berühre.Vitamin B Komplex hat nichts gebracht, was ich nahm um eine evt. Nervreizung zu behandeln. Eine kürzlich erfolgte WSR am Zahn 45 ergab eine leichte Entzündung, die Schmerzen aber bestehen unverändert. Die Implantate sind nicht klopfempfindlich, nur nach starken Kaubelastungen habe ich vorübergehend Druckschmeren im Kiefer darunter. Mehrere Ärzte sind ratlos, der Zustand ist höchst unbefriedigend. Haben Sie noch eine Idee? Liebe Grüße,

Carolin

Jessica am 24.02.2012:

Februar 2010 Knochenaufbau 21+11 ( 1,5 gramm Bio Oss 420 Euro)
Juni 2010 Implantate
Klebebrücke bis Jan 2011
Freilegung
Dann kommen die Kronen zur Anprobe rechts starker Druckschmerz beim Einschrauben Abtument, ist es draußen Druck weg
Zahnarzt sagt größere Gingivaformer und presst diese rein-keine Beschwerden
1 Woche später soll ich sehr fest aufs Zahnfleisch beißen, er zemetiert die Kronen fest
Nächster Tag zieht es furchtbar um die Nasenflügel. Rechts ist es geblieben. Starker Druck auf die Wange und unterm Auge..Es fand mehrmaliges Abschleifen statt. Nur ein Osthepathe brahct e30% Besserung. Der stellte starken Druck fest.

Ich vermute der Zahnarzt hat zu stark geprescht oder zu sttark gedreht..
Soll ich die Kronen und Abtument erst mal rechts entfernen lassen.
Momentan Druck unter dem re Nasenloch.
Dumpfes Gefühl, kein stechender Schmerz.
Keine Entzündung erkennbar. AB und zu auch links Druck im Wangenknochen

am 24.02.2012:

Hallo Jessica,

noch ein paar Fragen:

1. Handelt es sich bei der Versorgung der Implantate um Einzelkronen?
2. Gab es im Jahre 2010 Probleme mit den Pfeilerzähnen der Klebebrücke?
3. Können Sie schmerzfrei mit den Implantatzähnen abbeißen (Brot, Brötchen etc.)?
4. Welche Erklärung hat der Behandler für Ihre Beschwerden?

Gruß
Martin Schweppe

Jessica am 28.02.2012:

Ja es sind Einzelkronen 11+21
An Zahn 11 konnte man Fremdkörperreste sehen aber Zement ist es nicht weil man mit keinen fachgerät darankommt
Es wird vermutet granulat Bio oss reste
kann man die entfernen
2010 keine Probleme mit den pfeilerzähne
zahn 12 wurde wurzelbehandelt er verursacht keine beschwerden
Behandler hilft mir nicht ich glaube er hält mich für verrrückt

am 28.02.2012:

Hallo Jessica,

bitte beantworten Sie auch die Frage 3:
3. Können Sie schmerzfrei mit den Implantatzähnen abbeißen (Brot, Brötchen etc.)?

Gruß
Schweppe

Jessica am 05.03.2012:

Beim Abbeißen habe ich sogar weniger Probleme. Wenn ich nichts tue merkt man den Schmerz am ehesten. DVT alles in Ordnung. Am Kronenrand sind Zementreste aber kann man nicht entfernen.
Bin beim neuen Behandler, und er wird die Krone wohl zerstören müssen und eine prov. mit kleiner Abatment verwenden.
Mit dem Eindrehen des re Abutment fing es nach 16 Stunden dan

Adrienne am 07.03.2012:

Hallo Dr. Schweppe!
Habe am 2.3.12 ein Implantat mit Sinuslift im linken Oberkiefer bekommen. OP war sehr gut. Schwellungen hatte ich eher an der Wange mit großem blauen Fleck, der mittlerweilen über den Unterkiefer Richtung Hals verschwindet. Seit gestern abend, 6.3. taucht im Implantatbereich eine Schwellung auf. Sie ist weich und das Zahnfleisch ist hell, die Nähte schauen gut aus. Ich nehme seit der OP Antibiotika, aber die Schwellung wird etwas größer und es juckt - keine Schmerzen, aber ein bamstiges Gefühl. Ist das dennoch besorgniserregend? Darf eine Schwellung nach den ersten vier Tagen überhaupt entstehen?
Gruß Adrienne

am 07.03.2012:

Hallo Adrienne,
das ist nach 4 Tagen nicht besorgniserregend.

Es ist durchaus möglich, dass nach dem 3-4 Tag das OP-Gebiet etwas anschwillt. Diese Schwellung verschwindet meistens ab Tag 7.

Gruß
Martin Schweppe

James am 16.03.2012:

Auf die Frage von Walnik und Kerstin in 2007 und 2008 "Wer übernimmt die enstandene Kosten für die nochmalige Implantation?" habe ich in dem Thread keine Antwort gefunden.

Was ist üblich in diesem Fall? Muss der Patient die volle Kosten für den zweiten Versuch tragen oder macht das der Kieferchirurg kostenlos?

am 16.03.2012:

Hallo James,

bei der nochmaligen Implantation sind die Kosten in voller Höhe vom Patienten zu tragen, es sei denn Sie haben eine andere Vereinbarung mit dem Behandler getroffen.

Gruß
Dr. Schweppe

Holger am 18.03.2012:

Habe vor 2 Wochen ein Implantat gesetzt bekommen. Zweiter Schneidezahn auf der linken Seite. Es lief alles problemlos. Zur Nachuntersuchung wurde keine Entzündung festgestellt un die Fäden wurden auch gezogen.
Seit ca 5 Tagen habe ich auf der linken Seite des Kopfes leichte Kopfschmerzen. Ist das normal. Was kann ich da tun?

Danke

am 19.03.2012:

Hallo Holger,

ist wahrscheinlich eine kleine Erkältung - also:

viel frische Luft, spazieren gehen, viel schalfen und in ein paar Tagen ist alles überstanden.

Gruß und gute Besserung
Martin Schweppe

Melli am 21.03.2012:

Hallo, ich habe vor 2 Tagen ein Implantat im Oberkiefer (Schneidezahn) bekommen. Die OP verlief ohne Probleme, doch ohne Schmerzmittel ist es kaum auszuhalten, habe einen stark pochenden Schmerz, allerdings ist das Gebiet so gut wie gar nicht geschwollen!
Ist dieser schmerz normal, wie lange kann dieser zustand andauern wenn alle gut gelaufen ist!
Mit freundlichen Grüßen
Melli

am 21.03.2012:

Guten Morgen Melli,

i.d.R. ist eine Implantation so gut wie schmerzfrei. Sollte Ihnen die Sache nicht geheuer sein, dann suchen Sie Ihren Behandler auf und fragen Ihn, was man machen kann.

Gruß
Dr. Schweppe

Melli am 21.03.2012:

Hallo Dr. Schweppe,
vielen Dank für ihre rasche Antwort!
Ich war heute nochmal bei meinem Zahnarzt und er hat mir ein Antibiotika aufgeschrieben, obwohl nichts von einer Entzündung zu sehen ist, meint er!
Da denke ich dann auch, was soll das bringen?
Er meinte, dass ich halt direkt unter der Nase eine leichte Schwellung habe, die total druckempfindlich ist was auch stimmt und das dass für meine Schmerzen verantwortlich sei! Ich hoffe das ich heute Nacht mehr Schlaf bekomme als 3 Stunden :-(
Mit freundlichen Grüßen
Melli

am 21.03.2012:

Hallo Melli,

also die Entzündungsreaktion scheint sich am Nasenboden abzuspielen, sodass man sie nicht im Mund sehen kann - am anderen Endes des Implantats sozusagen.

Da eine bakterielle Beteiligung nicht auszuschließen ist, haben Sie das Antibiotikum verschrieben bekommen --> deshalb sorgfältig einnehmen!

Ich glaube, die Schmerzen werden bald verschwinden.

Gute Besserung und Gruß
Martin Schweppe

Sina am 21.03.2012:

Hallo Dr. Schweppe,

am 17.2. wurde mir Zahn 15 der zuvor überkront war und sich nach Aussage meines ZA in einem katastrophalen Zustand befand, gezogen. Ziemlich heftige Schmerzen über einige Tage im Anschluss. Keine vollständige Wundheilung bis 19.3.,,jedoch genügend Zahnfleisch nachgewachsen, wenn auch Wunde noch nicht komplett zu.Am 19.3. dann Sinuslift mittels "Hochklopfen" und Einbringen des Implantates und Augmentation in derselben Sitzung. Während der Behandlung keinerlei Schmerzen, am 20.3. starke Schwellung im Wangenbereich, die aber schon zurückgeht.Ohne Schmerzmittel und Kühlung ist es aber seit der Op nicht auszuhalten, dabei nachts schlimmer als am Tag,jede schnellere Bewegung, Bücken ect. tut weh.Nehme 4xtägl. 20°Novalgin.Empfindlicher Nahtbereich,irgendwas Weißes hängt an der Naht. Ich hatte von Januar bis ca. 1 Woche vor Sinuslift/Implantation eine Kieferhöhlenentzündung, die erfolgreich mittels Clindamycin und Nasenspülung saniert wurde,mein ZA war darüber informiert. Bin ich auf einem guten Weg oder muss ich befürchten, dass mein Implantat nicht einheilen wird?Vielen herzlichen Dank!Sina

am 21.03.2012:

Hallo Sina,

ja, das war wohl eine recht heftige Implantation mit Hochklopfen und so ... .

Da werden Sie wohl noch ein paar Tage Probleme haben, aber wenn beim Hochklopfen nichts entscheidendes zerklopft wurde, dann sind Sie auf einem guten Weg!

Gruß
Martin Schweppe

Melli am 23.03.2012:

Hallo Herr Dr. Schweppe,
Ich hatte am Di. und Mi. schon Kontakt mit Ihnen. Also ich nehme jetzt seit 2 Tagen das verschriebene Antibiotika und die Schmerzen sind auch nicht mehr so stark, allerdings auch nicht weg! Ich habe jetzt im Bereich des Implantats eine dicke Schwellung! Dazu muss ich vielleicht sagen, dass ich Tennistrainerin bin und heute zum ersten mal 2 Stunden Training gegeben habe aber ganz vorsichtig ohne mich großartig anzustrengen! Ist es davon? Was bedeutet die Schwellung?
Mit freundlichen Grüßen
Melli

am 23.03.2012:

Guten Abend Melli,

ganz ruhig, die Sache wird schon gut gehen.

Ein paar Tipps noch:
Bitte treiben Sie keinen Sport solange Sie noch Beschwerden haben. Schonen Sie sich und gehen Sie an der frischen Luft spazieren, das befördert den Einheilungsprozess.

Besuchen Sie 14 Tage lang nicht die Sauna.

Ernähren Sie sich gesund, vermeiden Sie Süßspeisen (Kuchen) und Frischmilchprodukte (Joghourt etc), solange die Wundheilung noch nicht erfolgt ist.

Gruß
Martin Schweppe

Sina am 24.03.2012:

Hallo Dr. Schweppe,

auch ich hatte am 21.3. schon einmal Kontakt mit Ihnen, vielen Dank für Ihre schnelle Anwort. Ich war nochmal bei meinem Zahnarzt, der sich die Wunde nochmal angeguckt hat, nachdem sich ein Faden gelöst hatte.Seine Meinung war abwarten, es wäre schon Granulationsgewebe da, von daher wäre es nicht so schlimm, wenn die Wunde nicht mehr ganz geschlossen wäre.Mittlerweile sind alle Fäden draußen, nach tel. Rücksprache mit meinem ZA brauchte ich am gestrigen Tag nicht nochmal in die Praxis, er guckt sich die Sache am Montag nochmal an, er kann das Zahnfleisch mit den Fibrinbelägen eh nicht erneut zusammennähen, ggf. würde er die Wunde am Montag auschneiden, sodass gleich dieses Plättchen auf das Implantat käme und das Zahnfleisch dann daran wachsen kann.Bei Verschlimmerung der Schmerzen könnte ich immer noch auf ein Antibiotikum zurückgreifen. Meinen Schmerzmittelbedarf habe ich mittlerweile auf 2xtägl. Ibu 600 umgestellt, ohne diese Tabletten ist es aber kaum auszuhalten.Frage 1.) Ist das normal 5.Tag post-OP?Frage 2.)Die Schmerzen sind komischerweise auch im rechten Unterkiefer, die Zähne oben sowie unten aufbissempfindlich, ich hab plötzlich das Gefühl, dass meine Krone im Unterkiefer zu hoch ist.
Frage 3.) Schmerzen im rechten Jochbein bis in den Schläfenbereich ziehend,zeitweise Druck auf dem rechten Ohr. Ist das alle im Rahmen und bin ich auf dem besten Weg zu einer Entzündung?
Ich danke Ihnen herzlichst!

am 24.03.2012:

Hallo Sina,

das sieht nicht gut aus und am Montag muss etwas Entscheidendes unternommen werden, damit der Bereich zur Ruhe kommt.

Die Schmerzen in der rechten Gesichtshälfte (Jochbein, Schläfe und Ohrbereich) sowie die Empfindlichkeit der Nachbarzähne deuten auf eine heftige Entzündung des Augmentats in der Kieferhöhle hin.
Hinzu kommt der unzureichende Wundverschluss, der zu einer Infektion im oberen Bereich des Implantats führen kann.

Bei Ihnen besteht dringender Behandlungsbedarf.

Gruß
Dr. Schweppe

schmidt am 24.03.2012:

Guten Abend,

am 13.2. bekam ich im Oberkiefer re 2 Implantate, zuvor erfolgte Knochenaufbau. Die darauf folgenden 2-3 Wochen hatte ich -mal abgesehen von den normalen Wundschmerzen der ersten Tage - keine Probleme. Seit gut 1 Woche habe ich mittel- bis starke ziehende pochende Schmerzen.
Ich war beim Behandler und er meinte, dass das Implantat / Röntgenbild ect. gut aussehe... ich solle noch 1 Woche abwarten, dann würde er " aufmachen"...
4 Tage sind ins Land gegangen, einen Tag dachte ich, es sei besser geworden, aber dann war alles wieder wie gehabt. Dauerschmerz, der nur durch Schmerztabletten unterdrückt werden kann.
Was kann das nach sovielen Wochen sein? Tut es weh, wenn sich Knochen und Implantat verwachsen? Ich habe weitere Impnatate 4 Implantate, die alle keine Probleme machen.

Ich bedanke mich für eine fachliche Stellungnahme.

MfG S.Schmidt

am 24.03.2012:

Hallo S. Schmidt,

hmm, schwer zu sagen:

Könnte das Implantat oder das Augmentat oder ein Zahn sein. Wird die Diagnostik beim nächsten Termin zeigen.

Jedenfalls schmerzt das Verwachsen von Implantat und Knochen nicht. Das wäre ja schlimm.

Gruß
Martin Schweppe

Melli am 30.03.2012:

Hallo Dr. Schweppe,
Ich muss sie leider nochmal kontaktieren,
Mir wurden am letzten Montag die fäden gezogen, ich habe mein Zahnarzt darauf hingewiesen, dass ich immer noch starke Schmerzen habe! Er hat mich gebeten noch eine Woche durchzuhalten.
Am Dienstag war auch mein Antibiotika endlich alle, doch die Schmerzen waren zwar nicht mehr so stark aber lange noch nicht weg.
Am Mittwoch ist mir beim Zähne putzen aufgefallen, dass Eiter aus einen der Löcher kam, die von den Nähten noch da waren, ich bin wieder zum Zahnarzt, der hat dann ziemlich doll auf dem Zahnfleisch rumgedrückt (das war schmerzhaft) es kam noch einiges an Eiter raus! Aber jetzt eitert es auch noch weiter und ich habe große Angst das ich das Implantat verliere! Seit heute soll ich wieder Antibiotika nehmen, bringt das überhaupt noch etwas, nach 3 Tagen Pause???
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Melli

am 01.04.2012:

Guten Morgen Melli,

vorab: ich implantiere jetzt seit mehr als 15 Jahren und habe einige tausend Implantate gesetzt. Eine eiternde Implantatwunde post operationem (nach dem Eingriff) ist mir bis heute noch nicht vorgekommen.

Die Tatsache, dass die Wunde nach ca. 2 Wochen eitert, bedeutet, dass eine Infektionsquelle vorhanden ist, die durch Antibiotika-Gabe nicht beseitigt werden kann.

Ist die Infektionsquelle durch Perforation des Nasenbodens entstanden, sollte das Implantat möglichst bald entfernt werden!

Ist die Infektionsquelle das Implantat selbst, sollte es möglichst bald entfernt werden.

Ist die Infektionsquelle oberhalb des Implantats, kann versucht werden, durch eine chirurgische Wundreinigung, dass Implantat zu retten.

An der Wunde rumzudrücken und abzuwarten, ist nicht zielführend.

Gruß
Martin Schweppe

Andrea am 03.04.2012:

Hallo,
mein Implantat fing einen Tag nach dem Fäden ziehen an Probleme zu machen und musste 4 Tage später wieder raus, da alles total vereitert war- anscheinend sehr selten wie mein Arzt sagte und ich gerade aus Ihrer letzten Antwort entnommen habe. Ursprünglich war der Zahn (36) entzündet und es folgten Wurzelbehandlung, WSR, Krone, Extraktion (auch hier entzündete sich die Wunde, da nach dem Ziehen wohl nicht richtig die Wunde versorgt wurde). Implantation problemlos. Trotzdem man überall lesen kann, dass man dies und das nicht Essen und Trinken darf während der ersten Tage, hieß es bei mir "Essen/Trinken Sie was Ihnen gut tut"....somit habe ich am OP-Tag nachmittags Kaffee und Kekse zu mir genommen.....meine Frage:
Ist der ursprüngliche Entzündungsherd in dem Bereich noch nicht vollständig weg und wurde somit "alles wieder aufgewühlt" durch die OP? Oder sind während der OP Keime in die Wunde gekommen? Oder hat die falsche Ernährung eine Rolle gespielt?
Ich würde schon gern einen zweiten Versuch wagen, habe aber Angst, dass es wieder schief läuft...
Vielen Dank für eine Antwort!!!!!!!

am 03.04.2012:

Hallo Andrea,

was für eine falsche Ernährung - Kaffee und Kekse ist doch in Ordnung, oder sagen wir mal so:
Kaffee und Kekse verursachen keine Infektion an einer verschlossenen Wunde und mitnichten verliert man deshalb ein Implantat!

Ist der ursprüngliche Entzündungsherd noch nicht verheilt, kann man das am Rö-Bild erkennen und dann darf natürlich nicht implantiert werden.

Also wenn die Keime nicht von den Keksen kommen und auch nicht vom Entzündungsherd (davon geh ich jetzt mal aus) und auch nicht vom Implantat, na dann werden diese wohl whrd. der OP in die Wunde eingebracht worden sein oder?

Gruß
Martin Schweppe

Stefanie Schwab am 02.05.2012:

Guten Tag,
ich bekomme nächste Woche mein 1. Zahnimplantat im rechten Oberkiefer. Wenn ich diese ganzen Problemfälle hier lese, wird mir ja schon ganz übel. Habe totale Angst. Ist es denn oft, dass hier solch Komplikationen vorkommen? Ich fliege im Juni in die USA und nicht dass ich dann auch totale Schmerzen habe. Können Sie mich beruhigen, oder muss ich mich wirklich auf heftige Schmerzen etc. einstellen? Wie lange dauert dieses ganze Prozedere eigentlich?
Mfg
Stefanie Schwab

am 02.05.2012:

Hallo Stefanie,
ich kann Sie nicht beruhigen, da ich nicht weiß, wie die Implantation bei Ihnen verlaufen wird.

Wenn man jedoch dieses Forum aufmerksam liest, kann man folgende Ursachen für mögliche Komplikationen ausmachen:

1. Planungsfehler: Der Patient wurde unterversorgt (zu wenig Implantate) oder falsch versorgt
2. Infektionen während des Eingriffs
3. benachbarte Strukturen wurden während der Operation verletzt (Nachbarzähne, Nervenverletzungen, Nasenboden-Perforation, Kieferhöhleneröffnung etc.)
4. Mangelnde Compliance: Patient folgt nicht den Ratschlägen und Anweisungen des Behandlers

Also: Wenn die Implantation gut geplant ist, whrd. der OP keine Infektion gesetzt wird, benachbarte Stukturen nicht verletzt werden und Sie freundlicherweise den Anweisungen Ihres Behandlers Folge leisten, ja dann werden Sie wahrscheinlich garnicht bemerken , dass bei Ihnen implantiert wurde.

Es macht keinen Sinn, die Augen vor möglichen Risiken zu verschließen. Bei einer Implantation handelt es sich um einen invasiven Eingriff. Es gehört zu den Aufgaben Ihres Behandlers, Sie über Ihr individuelles Risiko aufzuklären. Die Entscheidung, ob der Eingriff durchgeführt werden darf, müssen Sie ganz alleine fällen.

Gruß
Dr. Schweppe

Melli am 23.05.2012:

Hallo Herr Dr. Schweppe,
Ich hatte am 21.03.12 zum ersten mal Kontakt zu ihnen auf genommen, vielleicht erinnern Sie sich, frisches Implantat kurze Zeit später Eiter rund herum! Mein Zahnarzt hatte ja die Hoffnung das man das Implantat mit ein Antibiotika retten könnte. Ich bekam dann 7 Tage Clindamycin oder so ähnlich. Doch dann nach 3 Tage ohne Antibiotika war das pochen wieder da und mein Zahnarzt verschrieb mir nochmal das gleiche Antibiotika auf das ich dann plötzlich allergisch reagierte! Nach dem ich dann zum zweiten mal mit Atemnot im Krankenhaus gelandet bin, bekam ich 500 mg Cortison, dann war endlich Ruhe, ich konnte wieder richtig durchatmen, mein Ausschlag ging langsam zurück und auch die Zahnschmerzen wurden mit jedem Tag weniger. So heute 1 Monate später war der Termin für das Freilegen der Schraube, er machte einen Schnitt und drehte da am Implantat rum, ich sagte ihm das es ziemlich weh tut, er ruckelte vorsichtig hin und her und

das Ergebnis ist, dass Implantat war nicht eingewachsen, ich bin so tief traurig, meinen Sie es lag an der Vereiterung??? Wie lange muss man jetzt warten bis man ein zweiten Versuch startet, wie werde ich jetzt meine Angst los, dass es genau so schmerzhaft verläuft wie beim ersten mal?

Melli am 23.05.2012:

Hallo Herr Dr. Schweppe,
ich hatte schon im März diesen Jahres ein paar mal Kontakt zu Ihnen aufgenommen (vielen Dank für Ihre raschen Antworten)! Ich war gestern mal wieder bei meinem Zahnarzt, da nun ein Deckel auf mein Implantat sollte. Als er daran rum drehte, tat es mir sehr weh und sehr schnell musste er feststellen, dass das Implantat nicht in meinem Kieferknochen eingewachsen war, er sagte dann irgend etwas von Gewebe das sich dort wohl gebildet hätte, ich glaube aber, dass die schwerere Vereiterung Schuld an dieser Misere ist, tja nun geht alles von vorne los, er hat das Loch zugenäht, ich muss mich wieder 2 Monate gedulden und dann die ganze Prozedur noch einmal durchmachen, habe jetzt schon absolute Panik, dass das ganze wieder so abläuft wie beim ersten mal, dass war ein einziger Alptraum! Aber es ist sehr nett von meinem Zahnarzt das ich denn zweiten Eingriff nicht auch noch bezahlen muss! Aber mal ganz ehrlich muss man nich genau abklären, warum, dass Implantat nicht eingewachsen ist? Glauben Sie auch, dass es an der schweren Entzündung lag?
Mit frundlichen Grüßen
Melli

am 23.05.2012:

Hallo Melli,

ich hätte das Implantat schon am 1.4. entfernt und nicht bis jetzt gewartet, das hatte ich damals ja schon gesagt.

Das Gewebe, das sich da gebildet hat, nennt man Granulationsgewebe. Granulationsgewebe hat die Aufgabe, das Knochengewebe vom Infektionsherd abzugrenzen (i.e. das Implantat heilt nicht mehr ein). Die Tatsache, dass sich dieses Gewebe bei Ihnen gebildet hat, ist ein Beleg dafür, dass Sie das Implantat wegen der Infektion verloren haben.

Desweiteren ist nun aus der Implantatbohrung ein Defekt geworden. Dieser Defekt muss sachgerecht behandelt werden und ausheilen. Danach kann wieder implantiert werden.

Ich rate Ihnen, vor der erneuten Implantation alle Allergien zu checken, nicht das Sie gegen Titan allergisch werden und dann muss das Implantat schon wieder raus.

Gruß
Dr. Schweppe

Melli am 23.05.2012:

Hallo Dr. Schweppe,
vielen Dank für ihre rasche Antwort.

Was genau bedeutet denn jetzt sachgerechte Behandlung? Mein Zahnarzt hat das Implantat entfernt und die Wunde zugenäht und meint, das wir es in ca. 2 Monaten nochmal probieren.

Mehr wurde nicht gemacht!

Soll ich den Allergie Test einfach beim Hautarzt machen lassen?
Oh man, dass Vertrauen zu meinem Zahnarzt schwindet mit jeder Minute!!!

Mit freundlichen Grüßen
Melli

Andrea am 10.09.2012:

Hallo Herr Dr. Schweppe,
ich habe seit ca. einem Jahr zwei Implantate im linken Oberkiefer. Sie sind gut eingewachsen, wobei ich während der Einwachsphase seltener werdend einen ziehenden Schmerz verspürte.
Inzwischen sind seit 4 Monaten die Kronen drauf. Ich habe mich schnell gewöhnt und war sehr zufrieden, bis vor ca. einer Woche der ziehende Schmerz wieder aufgetaucht ist, der sich bei Anstrengung verstärkt. Außerdem tritt eine Heiß/Kalt-Empfindlichkeit auf. Haben Sie einen Deutungsversuch?
Mit freundlichen Grüßen
Andrea

am 10.09.2012:

Hallo Andrea,
ich glaube, die Probleme und Schmerzen werden durch einen Zahn ausgelöst. An Implantaten tritt keine Heiß/Kalt-Empfindlichkeit auf.
Lassen Sie das schnell untersuchen!

Gruß
Schweppe

Franzi am 20.09.2012:

Hallo, ich habe vor 3 monanten zum zweiten mal mein erstes Implantat bekommen, da das erste nicht angewachsen ist! Seit 2 monaten habe ich kopfschmerzen vorallem frontal und immer ein komisches gefühl an der nasengegend, da das implantat bis zum nasenboden gesetzt wurde damit es diesmal festwachst! Mein Zahnarzt meinte die kopfschmerzen kommen nicht vom Implantat oder Zahn sondern von der HWS! Ich war auch schon beim Orhtopäden aber habe inmer noch Kopfschmerzen und vll bilde ich es mir ein aber dann auch immer ein komisches gefühl am Zahn! Kann mir jemand helfen! Ich môchte diese kopfschmerzen endlich los werden, aber jeder arzt schickt mich weiter! Wenn es vom implantat kommen sollte wie kann ich rausfinden ob es davon kommt??
Vielleicht hat jemand eine Antwort??
Liebe grüße

Anne am 05.10.2012:

Hallo Franzi, hallo Herr Dr. Schweppe,

ich habe mein Implantat (linker Schneidezahn) schon 2005 gesetzt bekommen. Damals gab es Probleme, die dann aber mit der Zeit abgeklungen sind. Vor ca 4 Monaten war ich dann bei einem neuen Zahnarzt - das Implantat tat mal wieder weh. Dieser stellte fest, dass alles schlimm entzündet war, der Knochen noch weiter eingebrochen ist und das Implantat in wenigen Jahren raus müsste.
Nachdem er das Implantat gereinigt und die Entzündung ausgekratzt hatte, fingen die Kopfschmerzen an.
Nun lebe ich schon besagte 4 Monate mit diesen nicht enden wollenden Kopfschmerzen, wie Franzi sie auch beschrieben hat - Stirn, Schläfen und Nase. Ich habe unendlich viele Aussagen bekommen, dass es keine Entzündung ist, aber auch genauso viele, die besagen, dass es vom Implantat kommt. Mein letzter Besuch war nun beim Neurologen vor wenigen Tagen. Der wiederum sagte, es ist das Implantat.
Da nun aber mit der Zeit so viel Knochen eingebrochen ist, ist es unwahrscheinlich, dass ich ein neues Implantat setzen lassen kann. Die Entscheidung ist also eine ganz-oder-garnicht-Entscheidung. Kann ich irgendwie feststellen, ob die Kopfschmerzen vom Implantat kommen? Was ist bei Dir herausgekommen Franzi?

Vielen Dank für die Hilfe!
anne

Doris am 06.10.2012:

Guten Tag,
wegen Fistel am Zahn habe ich im Februar einen Zahn im Oberkiefer gezogen bekommen. Hier wurde gleichzeitig ein Knochenaufbau gemacht. Heilung verlief problemlos. Habe vor 11 Tagen nun an dieser Stelle 1 Implantat gesetzt bekommen. Am Tag der Implantation noch alles gut, ab dem 2. Tag angefangen Schmerztabletten zu nehmen. Am 4. Tag nach OP meinen Zahnarzt aufgesucht, da Schmerzen nicht besser wurden. Habe Antibiotika verordnet bekommen, Clindamycin 600 mg (2x tägl.) Seit dem 8. Tag nehme ich noch zusätzlich dazu 3x Amoxi 1000 mg. Die Implantatstelle wurde auch schon gespült, aber irgendwie wird nix besser. Schmerzen habe ich zwar keine - wie denn auch bei der Menge an Antibiotika. Wie lange soll ich noch durchhalten, in der Hoffnung, dass alles gut ausgeht. Was sollte als nächstes gemacht werden?

Maike am 06.10.2012:

Hallo,

ich habe am Montag (1.10.12)ein Implantat mit Knochenaufbau an einem Schneidezahn eingesetzt bekommen. Nachdem die Schwellung des Gesichts seit gestern kaum noch vorhanden ist, bleibt die Schwellungung des Zahnfleischs mittig der beiden Narben und im Gaumen weiterhin bestehen.
Ich nehme seit Montag auch Antibiotika.
Seit ein paar Tagen spüre ich aber ein starkes Druckgefühl um die Implantatregion das bis hoch zur Nase zieht, auch fühlt sich der Gaumen/Zahnfleisch innen hinter dem Implantat leicht geschwollen an. Es sind keine richtigen Schmerzen, sondern mehr nur Druck und ein pochendes Gefühl.

Was kann das sein, bzw ist das normal?

Gruß Maike

Franzi am 22.10.2012:

Hallo anne,
Bei mir hat man festgestellt, dass meine kopfschmerzen davon kommen, dass ich mein Kiefer so angespannt habe! Ich habe dann spritzen in das kiefergelenk, krangengymnastik und übungen zum selbst machen bekommen! Die kopfschmerzen sind um einiges besser geworden, ich habe nicht mehr diesen unerträglichen kopfschmerz aber abund zu noch leichte Kopfschmerzen!
Was ich allerdings noch habe ist neben dem implantat ganz oben ein zahnfleisch ein komisches gefühl was auch schmerzen macht und meine re nasenseite hat immer ein druckgefühl, wie als hätte ich eine auf die nase bekommen! Mittlerweile tun mir auch meine ganzen gesichtknochen weh wenn ich drauf drücke! Wie eine art entzündung! Ich bekomme jetzt am mittwoch eine dvt aufnahme und nachste woche ein schleimhautransplantat! Ich hoffe dass dieser schmerz irgendwann verschwindet! Herr dr. Schweppe wissen sie was das sein könnte?? Jeder arzt sagt mir nur von außen schaut alles reizlos aus!
Lieben gruß

Sandra am 20.11.2012:

Ich habe gestern 3 Implantate im ok gesetzt bekommen,währen Opfer heftige Schmerzen ( wie Stromstöße). Heute stark zugeschwollene gesichtshälfte und noch immer taubheitsgefühl. Ist das normal ?

am 20.11.2012:

Hallo Sandra,

das ist eine sehe starke Reaktion.
Am Besten Sie gehen heute zu Ihrem Behandler, damit er sich das ansieht.

Gruß
Schweppe

Annika am 28.11.2012:

Hallo,
ich habe vor 2 Monaten ein Implantat erhalten, welches sich in der geschlossenen Einheilungsphase befindet. Seit ca. 2 Wochen habe ich an der Stelle, wo das Implantat sitzt, jeden Tag recht häufig ein leichtes Ziehen. Man kann das Implantat (oder die Abdeckung) schon unter dem Zahnfleisch sehen. Kann es sein, dass sich hier etwas entzündet hat oder ist das völlig normal? Das Zahnfleisch ist, soweit ich es erkennen kann, nicht irgendwie besonders gerötet oder schmerzempfindlich. Einen Knochenaufbau hatte ich nicht. Allerdings war seinerzeit der Zahn, der gezogen wurde sehr entzündet, aber da war bereits vor 4 Monate vor der Implantsetzung gezogen worden. Oder kann es sein, dass die Entzündung nonch nicht ganz ausgeheilt war?

Für den Fall, dass sich hier etwas entzündet hat... Muss dieses Implantat dann wieder raus oder kann man die Entzündung behandeln. Und letzte Frage: Falls das Implantat wieder raus muss... Wird es dann gezogen oder "rausgeschraubt"?

Vielen herzlichen Dank.

Annika

am 28.11.2012:

Hallo Annika,
ad 1. (Implantat unter Haut sichtbar): Das ist in der Regel kein Problem.

ad 2. (Entzündung des gezogenen Zahnes): Die Entzündung ist mit Sicherheit ausgeheilt und belastet das Implantat nicht.

Also: Das Implantat schimmert durch die Schleimhaut hindurch. Wenn während des Kauen versehentlich Druck auf die Stelle ausgeübt wird, zieht die Schleimhaut ein bißchen, das wird alles sein. Deshalb: kein Grund zur Beunruhigung!!!

Gruß
Dr. Schweppe

Annika am 28.11.2012:

Hallo Herr Dr. Schweppe,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ein kurze Frage habe ich noch. Ist es denn normal, dass die Stelle ein ständiges "ziehen" verursacht und der Kiefer darunter etwas weh tut? Kann das mit der Einheilung zu tun haben?

Vielen Dank.

Annika

am 28.11.2012:

Hallo Annika,
die räumliche Schmerzempfindung ist beim Menschen nicht so genau. Ich würde auf jeden Fall bis zur Freilegung abwarten.

Gruß
Schweppe

Gesa am 28.11.2012:

Hallo Anna, Franzi, Herr Dr.Schweppe,

ich habe auch diese heftigen Kopfschmerzen am Oberkopf und der Stirn. Die beiden Implantatewaren schon 2 Monate drin,am Monatag sollten die Schrauben gesetzt werden, die auf der rechten Seiteließ sich nicht eindrehen trotz heftiger Versuche mehrmals.Hat er wieder so zugenäht, der Zahn müßte nocheinwachsen.Danach kamen die starken Kopfschmerzen.Sollich dasImplantatentfernen lassen oder soll ich noch warten?
liebe Grüße
Gesa

am 29.11.2012:

Hallo Gesa,

hmm, das ist ja merkwürdig:
ev. hatte der Behandler das falsche Teil parat oder das Gewinde ist beschädigt.

Aber ich würde das auf keinen Fall entfernen lassen, wenn das Implantat gut eingeheilt ist. Die Situation kann man bestimmt retten.

Gruß
Schweppe

Annika am 29.11.2012:

Herzlichen Dank für die Beantwortung meiner Fragen :-)

Ich wünsche eine schöne Adventszeit!

Viele Grüße

Annika

voellenklee kurt am 29.12.2012:

Hallo
Ich habe vor einem jahr im Oberkiefer sechs Boi Implantate bekommen. Links gibt es keine Probleme,aber rechts musste ein Implantat entfernt werden,da es nicht einheilte. Die uebrigen beiden Implantate rechts sind nicht gut belastbar das heisst ich habe bei festerem zubeissen Schmerzen. Bei einem Implantat sieht man im seitlichen Zahnfleischbereich das Metall der Basalscheibe des Implantats durchscheinen. Mein Zahnarzt meint man koenne das so belassen. Habe jedoch grosse Sorge dass ich die Imlantate herausnehmen muss, oder sich eine Knochenentzuendung bildet.
Andi

am 30.12.2012:

Hallo Andi,

das kann so nicht bleiben, bitte suchen Sie umgehend Ihren Behandler auf, damit die Probleme abgestellt werden.

Gruß
Dr. Schweppe

Dagmar Behrendt am 15.01.2013:

Hallo,
mir wurden vor einer Woche 4 Implantate gesetzt, 2 rechts unten Backenzähne und links unten Backenzähne. Links ist gut verheilt aber rechts ist die Wunde noch angeschwollen, ein angrenzender Zahn hat sich entzündet und schmerzt ununterbrochen. Vor allem aber zieht es in den gesamten Zähnen im Unterkiefer, dieser schmerz ist kaum auszuhalten, ein wenig Linderung bekomme ich, wenn ich esse. was kann es sein????

Karina Berger am 16.01.2013:

Hallo,
Meine Mutter hat vor einigen Tagen Implantate bekommen und seit dem -wie viele andere in diesem Forum- ein Taubheitsgefühl in der rechten Lippe bis in Kinn. Sie redet das alles noch harmlos, aber ich bin der Meinung, sie sollte eine DVT machen!

Nun meine Frage: Wer ist letztendlich bei einer Nervenverletzung Schuld? Der behandelnde Arzt? Kann man ihn dafür zur Rechenschaft ziehen? Muss man die Behandlung zahlen? Ich bin der Meinung, dass der Arzt dafür Verantwortlich ist, dass das Risiko einer Nervenverletzung aufs Minimum reduziert wird. Durch navgierende CT zum Beispiel, Und finde es verantwortungslos, wenn Ärzte so etwas nicht in Erwägung ziehen, weil sie zB sparen wollen. Solche Ärtze sollte die Zulassung genommen werden. Aber so scheint es leider in Deutschland zu sein. Und dafür zahlt meine Mutter einen Haufen Geld. Traurig.
Grüße, K

Bux am 19.01.2013:

Hallo Dr. Schweppe,
ich habe seit ca. 15 Jahren im hinteren UK Bereich rechts die letzten zwei Backenzähne ein Implantat. Seit Wochen schmerzt das um das Implantat liegende Zahnfleisch sehr stark wenn ich es mit der Zunge berühre. Mein Zahnarzt sagt es wäre eine Entzündung ich solle Antibiotika nehmen. Habe 4 Tage Clindamycin 600 3x1 genommen und es hört nicht auf. Ich kann Essen und draufbeissen, alles ok, nur das verdammte Zahnfleisch!
Ich bin jetzt in der GKV was kann ich tun, wer bezahlt es wenn die Implantate rausmüssen?
Vielen Dank für Ihre Hilfe

Chris am 11.02.2013:

Hallo,
Ich habe vor vier Tagen 2 Implntate im UK bekommen, rechts und links, seitdem habe ich Schmerzen im kompletten Unterkiefer und ständig Kopfschmerzen
Ist das normal ? Ohne Schmerztabletten kaum aushaltbar.
Danke für dir Antwort

am 11.02.2013:

Hallo Chris,

ich würde sagen, dass das noch normal ist.

Die Kopfschmerzen kommen whscheinlich von den Tabletten.

Alles Gute
Schweppe

Christel am 13.02.2013:

Gestern habe ich 8 Monate nach der Implantat Op endlich meine Krone bekommen und kann jetzt immernoch nicht zubeißen. Druckschmerz! - Es handelt sich um ein Keramikimplantat auf dem 1er Frontzahn. Kosmetisch sieht er relativ gelungen aus, auch die OP mit Knochentransplantation und der Heilungsprozess verliefen völlig problemlos. Meine Frage: Kämpfe ich jetzt mit Anfangs- und Umgewöhnungsproblemen oder muss ich mich womöglich auf eine Entfernung des Implantats einstellen? Für eine Einschätzung wäre ich dankbar. MfG

am 14.02.2013:

Hallo Christel,

das ist nicht normal nach 8 Monaten Einheilzeit.
Es kann jedoch sein, dass der Druckschmerz vom Zahnfleisch ausgeht - in dem Fall ist das Implantat nicht in Gefahr.

Sie sollten das jedoch unbedingt bei Ihrem Behandler abklären lassen.

Gruß
Dr. Martin Schweppe

Christel am 15.02.2013:

Hallo Herr Dr. Schweppe,
vielen Dank für Ihre kurze Einschätzung. Der Schmerz ist jetzt nach zwei Tagen etwas weniger geworden. Er scheint aber vom Knochen auszugehen. Kommende Woche habe ich einen Kontrolltermin. Vielleicht tut sich bis dahin ja noch was. Ansonsten hätte ich wohl ein Problem ...?
Schöne Grüße
Christel

Marinchen am 23.02.2013:

Hallo Dr. Schweppe,

ich habe vor 5 Tagen 3 Implantate eingesetzt bekommen 45, 46 und 26 (im OK mit internem Sinuslift (Eigenknochen und Endobone). Die UK Implantate machen mir gar keine Beschwerden. Im OK jedoch noch permanentes Druckgefühl, Schmerzen noch dauerhaft (leider werde ich nachts davon wach). Ohne Analgetika komme ich leider nicht aus.Um das Implantat rum dezente Schwellung, dort nicht druckschmerzhaft, keine Sekretion, im Bereich des Gaumens seit gestern kleinere Bläschen (gleich Kontrolle beim ZA-keine Aphten,Wundheilung soweit unauff.). Seit heute läuft mit ab und zu aus dem Nasenloch etwas klare Flüssigkeit-kein Eiter. Tagsüber mit Analgetika (Paracetamol 500 oder Ibu 600) keine Schmerzen. Nachts jedoch wache ich alle 4-5 h auf wenn ich auf der OP Seite liege. Antibiose mit Clinda seit über 7 Tagen.
P.s. lt. Operateur verlief die OP ohne Probleme
Klarer Sekret aus dem Sinus postop. normal? Wie lange kann man mit Beschwerden postop.nach einem Sinuslift rechnen?
Zur Information: in 26 Region hatte ich fast 10 Jahre einen WSR Zahn, der nach der Beschleifung für Krone hochgegangen ist und gezogen werden musste. War lt. ZA kurz vor der Perforation in die Kieferhöhle. Die Wundheilung lief ohne Probleme, die Stelle war aber immer druckempfindlich.
Vielen Dank

Kaltenegger Renate am 05.03.2013:

Habe vor 5 Wochen im Oberkiefer 4
Implantate erhalten. Rechts den 2er, links
den 1er, 3er und 4-5 er (so schrieb es mir der ZA auf. Hab schon 2x Antiobiotika erhalten sowie schmerzstillende Tabletten,
Nach einer Woche wurden die Fäden gezogen und ich erhielt ein Provisiorium. Der einzige Schwerfrei Tag war der Faschingdienstag. Seitdem muss ich wieder
jeden Tag Schmerzmittel nehmen. War am 13.2. nochmals beim Zahnarzt, hat leider
nicht geröngt und es tut mir das 4-5er Implant aber weh - wie Zahnschmerzen. ZA
findet aber alles in Ordnung. Wie lange kann so ein Schmerz dauern, bald halte ich es nicht mehr aus. Provisorium geb ich auch nur gelegentlich rein da er meinte, dass die für den Heilungsverlauf besser wäre. Bitte um Ihren Rat was ich machen könnte um endlich schmerzfrei zu sein.

Alex am 05.04.2013:

Hallo,

ich habe vor 3 Wochen in Implantat im Unterkiefer bekommen. Nach 2 Tagen begannen die Schmerzen: Ohren- und Kopfschmerzen und rasende Zahnschmerzen, die sich aber nicht auf einen genauen Bereich einschränken lassen. Mein ZA stellte dann fest, dass der Zahn neben dem Implantat "abgestorben" ist, und begann mit der Behandlung (Wurzelbehandlung...). ich habe Antibiotika bekommen und nehme seit 3 Wochen Schmerzmittel. Kann ein Nerv verletzt worden sein? Mein ZA hat ein CT vorgeschlagen, falls sich herausstellt, dass der Nerv beschädigt ist, muss das Implantat dann wieder entfernt werden? Danke

Carolina am 03.05.2013:

Hallo,

mir wurde vor 4,5 Tagen ein Implantat im linken Unterkiefer (35) gesetzt.

Da ich noch eher jung bin (30) und das Knochenmaterial wohl sehr gut war, bin ich laut Kieferchirurgin ein einfacher Fall.

Seit der Operation plage ich mich jedoch mit heftigen Schmerzen, die bereits auf dem Weg von der Praxis nach Hause (noch unter Betäubung) begannen. Anfangs hielt ich das für normal, aber nun nach 4,5 Tagen habe ich Angst.
Der Schmerz kommt aus dem Kieferknochen und strahlt wahlweise ziehend und wummernd bis ins Ohr aus oder ich habe das Gefühl, dass die Frontzähne im Unterkiefer ziehen. Ich kann richtig spüren, wie das Implantat im Knochen "arbeitet". Lippe und Wange sind jedoch nicht taub und kribbeln auch nicht.

Mit 3x600 Ibuprofen täglich geht es einigermaßen, aber sobald die Wirkung nachlässt, sind die Schmerzen zurück und zwar in der immer gleichen Intensität.

Ich war deshalb gestern nochmal bei der Ärztin, die sagte, dass dies zwar ungewöhnlich sei, aber schonmal solche Schmerzen auftreten könnten. Äußerlich sähe das Implantat unauffälig aus, verheilte gut. Ich soll nun nochmal bis Montag abwarten und habe ein stärkeres Schmerzmittel erhalten.

Allerdings bin ich aufgrund der Dauerschmerzen nun doch ziemlich verzweifelt: Ist das wirklich normal bzw. noch unbedenklich? Wie lange kann das noch so weitergehen (ich bin momentan deshalb arbeitsunfähig)? Was könnte schiefgelaufen sein? Wie verhalte ich mich weiter gegenüber der Zahnärztin (ich muss alle Kosten selbst tragen)?

Über Hilfe wäre ich sehr, sehr dankbar!!

Julia am 04.05.2013:

Hallo, 2006 wurde mir ein Implantat im Oberkiefer 24 gesetzt welches nach ca 14 Tagen und höllischen Schmerzen wieder entfernt wurde später wurden nach mehreren wurzelspitzenresektionen und fisteln auch 25 und 26 gezogen wo ich anschließend ein Loch zur kiefernhohle hatte. Nach langer ausheilungszeit und kochenaufbau (26) was nichts gebracht hat und anschliessenden ct im Krankenhaus wurde mir an 25.4. Am 24 und 25 da der knochen am 26 nicht dafuer geeignet war das implantat gesetzt hatte ausser wundschmerz keine Beschwerden nun wurden mir gestern die Fäden gezogen und nun habe ich ein pochen. Wenn ich da obeb gegendruecke zut dies auch weh, noch komme ich ohne schmerztabletten aus. Ist das nach 9 Tagen normal?? Nehme kein Antibiotikum. Vielen dank

Corinna am 09.06.2013:

2012 wurden mir alle Backenzähne im OK wegen Parodontitis gezogen, restliche Zähne wurden abgeschliffen um später eine Teleskop-Prothese anzufertigen. Um den Halt der Prothese zu gewährleisten. bekam ich Ende August 2012 zwei Implantate re. im
Oberkiefer mit Knochenaufbau implantiert. Alles ist gut eingewachsen.
Seit dieser Zeit habe ich an einen der Implantate ständig Ohrenschmerzen mit Druck zum Auge, auch schmerzt das Implantat, wenn man mit dem Finger daran drückt.
Der Zahnarzt und der Zahntechniker haben die Prothese geändert, damit der Druck auf das Implantat entlastet wird und Salben verschrieben, aber nichts hilft.
Der Zahnarzt ist der Meinung, die Ohrenschmerzen kommen vom Unterkiefer.
Ich bin der Meinung, die der Zahnarzt aber nicht teilt, das eine gewisse Unverträglichkeit der unterschiedlichen Metalle im Implantat und der Prothese daran Schuld sind.
Für eine Antwort wäre ich dankbar!

Kerstin am 12.06.2013:

Hallo zusammen!

Habe vor 9 Tagen ein Implantat( links unten Backenzahn bekommen).
Das ist das zweite Implantat an dieser Stelle, da das Erste nicht eingewachsen ist und nach Eiter auch entfernt werden mußte ( Knochen hat sich abgebaut/ist nur ins Bindegewebe eingewachsen).
Nach einer Heilungsphase von ca 5 Monaten haben wir es jetzt noch einmal probiert.
Aus Sorge vor und Vorbeugung einer erneuten Infektion habe ich bereits vor der Implantation mit einem Antbiotikum begonnen.
Ich war gestern beim Fäden entfernen und nehme auch kein Antibiotikum( seit 2 Tagen) mehr.
Nach der ersten Entfernung bin ich jetzt ziehmlich panisch das zweite auch verlieren zu können und achte penibel auf jede Kleinigkeit.
Seit gestern nach dem Fäden ziehen habe ich häufiger am Tag das Gefühl das es im Implantatsbereich ein leichtes ziehen oder zwicken gibt. Es sind keine Schmerzen! Höre ich jetzt die Flöhe husten vor lauter Angst oder ist das normal bei einer Einheilung? Oder doch schon wieder irgend ein Hinweis auf Infektionen oder ähnliches?
Über eine Antwort würde ich mich riesig freuen! Danke im Voraus!

Cordula am 20.06.2013:

Hallo zusammen, habe vor 17 Tagen, im zweiten Versuch, unten links ein Implantat erhalten, nachdem mir Ende 2012 ein Zahn nach einer Wurzelbehandlung gezogen werden musste (das erste Einsetzten eines Implantats im Februar musste abgebrochen werden, da es keinen Halt fand). Die Wunde ist gut verheilt und bereitet keine Probleme. Allerdings habe ich seit einer Woche starke Schmerzen im Kieferbereich, der sich fast durchgängig nur mit Hilfe eines Schmerzmittels beherrschen lässt. Nehme außerdem, nach Aufsuchen des Notdienstes am Wochenende, die zweite Packung Clindamycin. Um eine zweite Meinung zum Zustand des Implantats einzuholen, habe ich eine Spezialklinik aufgesucht. Dort hat man lediglich einen "Schatten" unter dem Implantat festgestellt und die Meinung vertreten, es könnte instabil sein. Sollte der Schmerz bis zur vollständigen Einnahme des Antibiotikums anhalten, rät man zur Entfernung. Da ich unsicher bin, würde ich gern erfahren, ob derartige Schmerzen normal sind bzw. wie lange sollte man aushalten, bevor das Implantat dann entfernt werden muss. Ich wäre sehr dankbar für Ihre Hilfe!

Melli am 24.06.2013:

Ehr geehrter Dr. Schleppe,
ich hatte Sie am 21.03.12 schon mal angeschrieben!
Ich habe jetzt die endgültige Krone auf meinem Implantat (frontzahn Oberkiefer) leider sieht es nicht schön aus, dass Zahnfleisch ist ziemlich zurück gegangen, kann es durch den Verlust des ersten Implantat passiert sein? Dann ist auch noch die Farbe des Implantat nicht so richtig getroffen, doch mein Zahnarzt will mir immer einreden, dass man es nicht sieht, wg. Des Zahnfleiches will er im Nachhinein noch eine Zahnfleischtransplantation machen, bringt das wirklich noch was? An der Zahnfarbe will jedoch nichts korrigieren, wenn ich da was dran endern möchte, soll ich auch mehr dafür zahlen! Aber die Behandlung hat doch ohne den Knochenaufbau schon 2900,-€ gekostet oder ist das ein günstiges Angebot?
Was kann ich denn jetzt noch tun? Eigentlich würde ich am liebsten den Zahnarzt Wechsel, möchte aber nich von neuem wieder soviel Geld bezahlen, für etwas, was dann nicht so aussieht, wie es der Arzt versprochen hat!
Bitte helfen Sie mir!
Mit freundlichen Grüßen
Melli

hupfendudel am 26.06.2013:

Guten Abend,
im Januar erfolgte bei mir ein Knochenaufbau im OK, Bereich 22+23. Das ganze verlief komplikationslos und absolut ohne Schmerzen, so daß ich überhaupt keine Schmerzmittel nehmen mußte.

Am Montagmorgen wurden nun zwei Implantate gesetzt. Der Eingriff war wohl genauso, wie der Zahnarzt es sich vorgestellt hat. Am Nachmittag brauchte ich die erste Schmerztablette, dann am Abend noch eine, in der Nacht wurde ich wach und benötigte noch eine.

Bei der Kontrolle am Dienstag war der Zahnarzt sehr zufrieden. Ich bekam weiteres Schmerzmittel, welches ich auch nehmen mußte.

Heute nun am Mittwoch, habe ich das Gefühl, die Zeit zwischen der Pilleneinnahme wird eher kürzer, als daß sich eine Verbesserung zeigt.
Es ist kein Pochen und kein Klopfen, sondern eher ein durchgängiges Ziehen. Durch gutes Kühlen ist überhaupt nichts geschwollen. Wenn ich mit der Zunge vorsichtig über die Implantationsstelle fahre, ist alles schön glatt und nichts schmerzempfindlich. Der Schmerz kommt eher direkt aus dem Knochen.

Bin ich nur zu ungeduldig, weil mein Körper mich beim Knochenaufbau so fantastisch mit Schmerzfreiheit verwöhnt hat?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

am 27.06.2013:

Hallo hupfendudel,

das ist normal, warten Sie bitte noch ab (14 Tage).

Gruß
Dr. Schweppe

Dan am 01.07.2013:

Hallo Dr. Schweppe,

ich bräuchte dringend Ihre Hilfe bitte!

vor 11 Tagen habe ich im unteren Kiefer rechts, beim Zahn 46 und 47 zwei Implantate bekommen (während der Operation hat der ist das eine Loch im Knochen ausgeleiert und der Zahnarzt musste nochmals bohren und eine grössere Schrauben einsetzen)

7 Tage später wurde der Faden zogen. Ab. 9Tag sind starke druckende Schmerzen aufgetreten, ich würde sagen, eher am Zahn daneben, 45. Ich musste täglich 2stk. Ibuprofen einnehmen und erst 1 std. später lassen die Schmerzen nach.

Der Implantionsort ist nicht geschwollen.

Für Ihre schnelle Prognose bin ich sehr sehr dankbar.

Freundliche Grüsse
Dan

am 01.07.2013:

Hallo Dan,

das kann normal sein, dass im UK die Nachbarzähne etwas schmerzen. Das kann unter Umständen 3 Wochen andauern.

Gruß
Dr. Schweppe

Dan am 01.07.2013:

Hallo Dr. Schweppe,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Das beruhigt mich sehr. Aber sind diese Schmerzen denn so stark, dass ich 2stk. Schmerztabletten brauche? Darf man denn 3Wochen lange Ibuprofen einnehmen? Gibt es Nebenwirkung für die Implantation? Brauche ich Antibiotikum?

Nochmals vielen Dank?

Freundliche Grüsse
Dan

am 01.07.2013:

Hallo Dan,

die Schmerzen sind nicht permanent, sondern sporadisch, dann nehmen Sie eine Tablette, weil ohne kann man es ja nicht aushalten.

- keine Nebenwirkung für die Implantation
- Antibiotika werden bei einer Infektion benötigt

Gruß
Dr. Schweppe

Nato am 09.07.2013:

Vor 5 Tagen wurden bei mir 4 Implantate im re. UK gesetzt. Dann das Übliche: IBU, ClindaHEXAL, kühlen... Am nächsten Tag starke Schwellung, die zwar inzwischen abgeklungen ist, sich jedoch zu einer walnussgroßen, harten Schwellung entwickelt hat, die trotz AB und Bromelain unverändert bleibt. Zudem gibt es an dieser Stelle einen leichten juckenden "Schmerz", wie ich ihn von leichten Entzündungen oder auch Wundheilungsprozessen kenne. In 3 Tagen werden die Fäden gezogen. Nun bin ich verunsichert. Können dir Symptome Hinweis auf eine Infektion sein?

Danke und Grüße

Nato

am 09.07.2013:

Hallo Nato,

nicht unbedingt, wahrscheinlich handelt es sich um eine implantationsbedingte Entzündungsreaktion.
Warten Sie noch ab.

Gruß
Schweppe

Nato am 09.07.2013:

Hallo Dr. Schweppe,

danke für die schnelle Antwort! Ich werde mich dann in dem üben, was mir besonders schwer fällt: Geduld. Wenn in drei Tagen die Fäden gezogen werden und sich bis dahin nichts verändert, dann sollte schon drauf geguckt werden oder?

Beste Grüße

Nato

sabine am 14.07.2013:

Guten Tag.
Vor 3 Wochen habe ich ein Implantat im OK erhalten.
Davor liegt ein überkronter Zahn, der selten auf Kälte reagiert.
Seit einigen Tagen wache ich einmal in der Nacht von einem anhaltenden dumpfen Schmerz auf. Eine relativ geringe Schmerzmedikation bringt Linderung.
Da bin ich anderes bei Zahnschmerzen gewohnt.

Bisherige Implantationen liefen ohne Komplikationen.

Implantat oder Krone? Zahnarzt oder Kieferchirurg das ist hier die Frage ;-)

Bringt eine gute Bildgebung eine Ursache zum Vorschein?

am 14.07.2013:

Guten Morgen Sabine,

es ist beides möglich. Allerdings ist die Implantation als Ursache naheliegender. Ich würde also dazu raten zuerst zum Implantologen zu gehen, um die Implantation zu überprüfen und dann zum Zahnarzt, um die Krone zu überprüfen.

Gute Besserung und alles Gute!
Martin Schweppe

Sabine am 14.07.2013:

Vielen Dank, da ruf ich dann mal fix am Montag an.

Michael am 16.07.2013:

Hallo Dr. Schweppe,
ich habe vor einer Woche zwei Implantate im Unterkiefer (Backenzähne) gesetzt bekommen.
Die Implantate sitzen wohl sehr nah am Nerv.
Ich habe seitdem schmerzen im UK die bis in den OK ausstrahlen. Mein Arzt meint das ich noch 1 Woche abwarten soll, die Schmerzen sind mit Ibu 400 2-3 Tabletten beherschbar.

Ist das normal ?

am 16.07.2013:

Hallo Michael,
ich glaube, das ist normal. Wenn der Nerv verletzt wird, kommt es zu Sensibilitätsstörungen insbesondere im Breich der Lippe.

Die Schmerzen, unter denen Sie jetzt noch leiden haben wahrscheinlich folgende Ursachen:
1. implantationsbedingte Entzündungsreaktion im Bereich des Implantatsitus
2. Muskelschmerzen wg. der langen und großen Mundöffnung whrd. des Eingriffs.

Es ist also durchaus möglich, dass die Schmerzen noch länger andauern.

Gruß
Schweppe

Doris am 18.07.2013:

Grüezi
Ich habe vor einem Monat am 3 hintersten Stockzahn unten links ein Implantat bekommen. Nachher hatte ich sehr starke Schmerzen und war stark geschwollen. Doch 10Tage später beim Fäden ziehen sah alles gut aus und es heilte auch gut ab. Doch cirka 2 Wochen später bekam ich immer mehr Druck an der Stelle und letzen Donnerstag beim Zähneputzen kam viel Eiter heraus. Da war mir sofort wohler. Heute war ich in der Nachkontrolle und es sah nicht gut aus. Wieder oder immer noch Eiter. Er hat ein Röngtenbild gemacht und die Wunde wieder geöffnet und gereinigt und mit künstlichen Knochenmaterial aufgefüllt. Jetzt muss ich Antibiotika Dalacin 150 mg und Schmerzmittel Méfénacide 500 mg einnehmen. Habe sehr starke Schmerzen, ist das normal? Habe schon 3 Tabletten genommen für die Schmerzen und kühle mit Eisbeutel. Wie lange muss ich rechnen bis die Schmerzen nachlassen, oder kann ich sonst noch was machen? Kommt dies gut, oder muss ich das Inplantat wieder entfernen lassen? Habe Horror vor dem nächsten Eingriff! Danke für ihre Antwort.
Gruss Doris

am 18.07.2013:

Hallo Doris,

wenn das so stimmt, ist das eine Unverschämtheit. Es ist unmöglich, in einen infizierten Implantatsitus alloplastisches Material (i.e. künstliches Knochenmaterial) einzubringen, zu zunähen und Antibiotika zu verschreiben. Die Wahrscheinlichkeit, dass das funktioniert ist gleich Null.

Gruß
Dr. Martin Schweppe

susanne am 21.07.2013:

hallo Dr. Schweppe,
freitag vor einer Woche bekam ich ein Implantat um Unterkiefer rechts für den fehlenden 6er, Der 6 bis zum Weisheitszahn sind 2005 gezogen worden.
Nach der Betäubung hatte ich schlimme Schmerzen, alle 3-4 Stunden Novalgin und/oder Ibu, kaum auszuhalten.
jetzt am freitag wurden die Fäden gezogen. Mein Zahnarzt meinte, das kommt vom festen Zahnfleisch und hat mir Mundspülung und gel gegeben. Meine Backe war ziemlich geschwollen, dieses ist aber zurückgegangen, allerdings habe ich immer noch Schmerzen vom Gaumen innen bis unten in den Kiefer, bis zum Ohr, es brennt und ohne Schmerzmittel geht es immer noch nicht. Nach dem Fädenziehen kann man jetzt auch das Implantat sehen, was mich wundert, da es sich ja um eine geschlossene Einheilung handeln soll. Der Zahnarzt meint nicht schlimm. Woher kommen dann aber die Schmerzen?

Antibiotika will der Zahnarzt mir nicht geben.

Bin verzweifelt

VG Susanne

am 22.07.2013:

Hallo Susanne,
bei Implantationen im Unterkiefer kann es zu Schmerzen kommen, die sporadisch auftauchen. Diese Schmerzen sind nicht sehr stark und können etwa 2 Wochen andauern.

Die Tatsache, dass die Wunde nicht verschlossen ist und man das Implantat sieht, verstärkt natürlich die Schmerzen. Desweiteren dringen an dieser Stelle Bakterien in die Wunde ein, sodass eine prophylaktische Antibiotikagabe sehr wohl angezeigt ist. Die Antibiotika würden sehr schnell zu einer Schmerzlinderung beitragen.

Die Einheilung des Implantats ist nicht geschlossen, weil entweder das Implantat nicht tief genug gesetzt wurde oder ein zu langes Implantat verwendet wurde oder beides.

Last but not least
die Unterkieferzähne 6+7 mit nur einem Implantat ersetzen zu wollen, dieses Implantat nicht so einzubringen wie geplant, die Wunde dann offen zu lassen und diese offene Wunde dann nicht antibiotisch abdecken zu wollen, all das belegt eindrucksvoll die Gamblernatur Ihres Behandlers,

finden Sie nicht auch?

Gruß
Dr. Martin Schweppe

Irene am 04.08.2013:

Hallo Herr Dr. Schweppe,
ich habe letztes Jahr im Februar ein Implantat gesetzt bekommen mit vorausgegangenem Knochenaufbau. Das Implantat sitzt im Oberkiefer auf der linken Seite direkt unterhalb der Nasennebenhöhle. Aufgrund des Knochenaufbaus musste die Nasennebenhöhle ein bisschen nach oben geschoben werden. Es verlief alles sehr gut, es scheint auch alles gut verheilt zu sein, auch wenn ich Raucherin bin. Ich reinige meine Zähne und insbesondere das Implantat 3mal täglich ganz normal und mit Meridol Mundspüllösung. Nun hatte ich die vergangenen 2 Wochen eine Erkältung, also Halsweh, Schnupfen und Husten. Nun bin ich wieder fast gesund, habe morgens noch etwas Schleimhusten. Seit etwa 3 bis 4 Tagen fühle ich aber einen leichten Druck in der Nebenhöhle, genau oberhalb des Implantats. Wenn ich drauf beiße tut es nicht weh, es ist eher eine Art Druck. Im Laufe des Tages wird der Druck meist etwas stärker, ist aber gut aushaltbar. Ich habe nun nur Angst, dass sich etwas entzünden könnte. Morgens ist der Druck so gut wie weg und dadurch dass ich Abends immer Lavendelöl auf die Backe aufbringe, wurde es von Tag zu Tag auch besser. Was meinen Sie, könnte dies aufgrund einer Entzündung des Implantats vorliegen, oder ist es eine Folge der Erkältung wodurch dich Schleim in der Nebenhöhle abgelagert hat und dadurch ein Druck entsteht? Ist es deshalb gleich notwendig Antibiotika zu nehmen oder gibt es eine"bessere" Methoden, um den Druck zu behandeln. Es ist so eine Art Druck, der nicht schmerzt, aber eher pocht bzw. sich wellenartig ausbreitet über dem Implantat an der Nasennebenhöhle.

Vielen Dank, und viele Grüße,
Irene

Dr.Berthild Rollmann am 10.08.2013:

Habe vor 4 Tagen 2 Miniimplantate im rechten Unterkiefer erhalten und gleichbleibend mittelstarke Schmerzen ausstrahlend zum Ohr.Wann lässt das normalerweise nach:Brauche ich auch ein Antbiotikum? Habe keines erhalten.Danke für Ihre Antwort.

am 10.08.2013:

Hallo Frau Rollmann,
schwer zu sagen. Warten Sie den nächsten Termin ab.

Gruß
Schweppe

Friedrich am 11.08.2013:

Hallo,

ich habe am 06.08.2013 ein Implantat gesetzt bekommen Zahn 46. Habe nun seid 5 Tagen Schmerzen. Nehme täglich 3x Antibiotikum Clinda-Saar 600 mg und 3x Ibuprofen 600 gegen die Schmerzen. Am 09.08. war ich bei meinem Arzt wegen den Schmerzen, er hat es angeschaut und abgetastet. Er meint, es sieht alles normal aus und die Wunde verheilt gut. Habe heute mit einem Wattestäbchen die Wund gereinigt und ein wenig angedrückt um zu prüfen ob Eiter kommt. Es ist nichts gekommen. Der Schmerz kommt meiner Meinung nach aus dem Unterkiefer und wird nicht besser! Wird evtl. das Implantat abgestossen oder hab ich ein anderes Problem? Danke für ihre Antwort.

Gruss Friedrich

Thomas am 26.08.2013:

Hallo Herr Dr. Schweppe,
vor 7 Tagen wurde mir an Stelle 45, nach Entfernung eines mit Antibiotika im Griff gehaltenen Zahnes, sofort ein Zahn implantiert.
Die Wunde heilt gut, leider und das ist mein Problem, habe ich seit der Implantation Ohrenschmerzen auf dieser Seite. Die eingekapselte Entzündung hat der ZA nach der Extraktion entfernt. Sie kam wohl irgendwie hoch, wie er meinte. Er hat wohl dann auch mit irgendwas geschabt, soweit ich das richtig in Erinnerung habe. Ich bilde mir ein, beim Einschrauben trotz Betäubung ein leichtes Zwicken gespürt zu haben. Taub ist nichts, aber die permanenten Ohrenschmerzen nerven unheimlich. Nur mit 3 Ibu 400 habe ich sie im Griff. Der plan ist, wenn es die nächsten Tage nicht besser wird, Antibiotika zu geben, bzw. einen HNO Arzt zu konsultieren. Was meinen Sie dazu?

am 26.08.2013:

Hallo Thomas,
die Schmerzen im Bereich des linken Ohres hängen nicht mit dem Heilungsverlauf des Implantats zusammen. Das Implantat scheint ja gut einzuheilen!

Ich vermute, dass während des Eingriffs (Extraktion und Implantation) die Kaumuskulatur und auch die Gelenkkapsel durch das lange Mundaufhalten etwas überdehnt wurden. Solche Beschwerden können noch 1-2 Wochen andauern. Leider!

Gruß
Martin Schweppe

Edith am 27.08.2013:

Lieber Dr. Schweppe,

ich habe Ende Mai 2 Implantate (Zahn 22 + 24) im linken Oberkiefer gekommen. Nach ca. eine Woche habe ich Schmerzen, Kribbeln und ein leichtes Taubheitsgefühl in der oberen linken Liebe und der linken Wange gehabt, die mal stärker und schwächer wurden. Wegen der Beschwerden bin ich zweimal zum Kontrolle bei meinen Zahnarzt gewesen. Beim ersten Mal wurden zur Kontrolle auch Röntgenbilder gemacht. Es konnte aber keine Ursache festgestellt werden. Auch die Implantate sitzen sehr gut und wir haben abgewartet. Letzten Samstag wurden die Implantate offengelegt und sie sind auch angewachsen. Leider habe ich seit der Offenlegung wieder eine geschwollen Lippe und leichte Schmerzen in der linken Gesichtshälfte bis zu den Augen. Können diese Symptome noch von den Implantaten/Eingriff kommen oder muss nach einer anderen Ursache gesucht werden?

Danke für ihre Antwort.

Gruss

Edith

am 29.08.2013:

Hallo Edith,
diese Beschwerden hängen wohl mit der Freilegung der Implantate zusammen und werden bald verschwunden sein.

Gruß
Dr. Martin Schweppe

Monika am 01.09.2013:

Guten Abend, Dr. Schweppe,

vor 17 Tagen wurden mir 2 Implantate problemlos in den linken Unterkiefer eingesetzt. OPG postOP war in Ordnung (weit genug vom Trigeminus entfernt und an den richtigen Stellen sitzend). Es folgte trotz Dauerkühlung eine heftige Schwellung, Schmerzen waren erträglich. Nach 4 Tagen nahm die Schwellung ab, die Schmerzen sind bis heute geblieben. Der OP Bereich ist innen zur Wange hin noch geschwollen, es klopft nicht, ist nicht gerötet und ich habe kein Fieber.
Haben Sie eine Idee zu den Schmerzen?

Danke und Grüße
Monika

Maria Westerkamp am 17.10.2013:

Habe vor ca 3 Jahren im rechten Ok 2 Implantate bekommen, wurden eingeschraubt und mit einem Hammer nachgeschlagen. Zwei Tage danach, bekam ich Schmerzatacken ( Kiefernschmerzen, Zungenbrennen und Schleimhautentz.), bis heute.Alle in Frage kommenden Ärzte aufgesucht, vieke Medikamente eingenommem, bis heute keine Linderung.Wer kann weiter helfen.
Danke für Ihre Antwort.

selay am 21.10.2013:

Hallo Hr. Schweppe,
Ich habe vor 2 Wochen 2 Implantate im Unterkiefer rechts eingesetzt bekommen. Seitdem muss ich Schmerzmittel nehmen. Zusätzlich habe ich ein antibiotikum und bromelain verschrieben bekommen.
Die Fäden wurden letzte Woche, eine Woche nach der OP gezogen. Es verheit lt. meines ZA sehr gut, Schmerzen kann er sich nicht erklären da keine Anzeichen einer Entzündung vorhanden sind.
Heute fing ein kribbeln am Kinn an und entwickelt sich immer weiter zu einem Taubheitsgefühl.
Was ist los? Woher kommen die Schmerzen? Wieso diese Taubheit nach 2 Wochen?
Können Sie mir helfen?
Vielen Dank
selay

Jule am 23.10.2013:

Hallöchen, ich habe seit etwa 3 Monaten einen Zahnfleischformer im Unterkiefer. Er ist wunderbar verheilt. Seit heute Nachmittag wackelt er aber so komisch. ist das normal? Oder kann er rausfallen???
Danke schon mal für die Antwort :-)

Nadine am 27.10.2013:

Hallo Hr. Schweppe,
ich habe vor 4 Tage ein Implantat gesetzt bekommen (2.Backenzahn von hinten) am ersten Tag war alles ok, seit dem 2. Tag habe ich Schmerzen, vom Ohr bis zu den SChneidezähnen.
Ist das ein ganz normaler Wundschmerz vom Knochen? Liegt das noch im Rahmen?
Fäden bekomme ich am 7 Tag gezogen.

Iris am 02.11.2013:

Hallo Herr Dr. Schweppe.

Ich habe vor 3 Wochen ein Zahnimplantat bekommen. Vorletzter Backenzahn. Ich hatte danach sofort starke Schmerzen, die auch nach einer Woche nicht nachgelassen haben.
Nach einer Woche wurde das Implantat entfernt. Leider hatte ich danach immer noch Schmerzen und die Schmerzen bestehen auch noch bis heute. Sie sind zwar ein wenig besser geworden, aber ohne Schmerzmittel komme ich nicht aus. Das Zahnfleisch fühlt sich auch geschollen an.

Mein Zahnarzt kann keinerlei Zeichen für eine Entündung erkennen. Ich wollte nächste Woche noch mal hin gehen, weil ich das langsam nicht mehr aushalten kann.

Was kann das sein? Ich habe brav mein Antibiotikum genommen, dass hat aber nichts genutzt, dann hat er das Implantat sofort rausgedreht, hat aber auch nichts genutzt. Vorher hatte ich keinerlei Schmerzen an dieser Stelle.

Maria am 03.11.2013:

Hallo Hr. Dr. Schweppe,
können Zahn Implantate nach ca 3 Jahren Einsetzung wieder entfernt werden und wer macht das.
Danke für Ihre Antwort

Sabine am 05.11.2013:

Hallo Hr. Dr. Schweppe,

ich bin schwanger und mir wurde vor Ca.2,5 Monaten ein Knochenaufbau mit Bio Oss am Backenzahn links im Ok (Sinuslift) gemacht,um später ein Implantat zu bekommen.hatte ich 4 Wochen lang gar keine Probleme. Nach einer heftigen Erkältung mit vielem Schneuzen hat es im Op Gebiet angefangen zu ziepen. Danach hat sich die Stelle immer wieder mal mit Druckschmerz gemeldet. Mein Zahnarzt meinte dies käme vom es schaut von außen alles gut aus,das käme vom ZähneZähne knirschen und verschieb mir eine neue Spange.

.Plötzlich entstand an der Stelle ein starker Schmerz und ich bin zum Zahnnotdienst.Dieser meinte wie mein Zahnarzt,dass es weder eine neue Schwellung ,Rötung noch Eiter gäbe und die Wunde von außen gut aussieht.Dennoch erhielt ich sicherheitshalber ein Antibiotika das auch super anschlägt,ich merke dass es über dem Op Gebiet stark arbeitet.Das Blutbild meiner Allgemeinãrztin zeigte auch deutliche Entzündungswerte.

Ist es möglich, dass ich nach 2,5 Monaten noch Probleme an der Stelle habe,obwohl von außen nichts erkennbar ist?Könnte ein Röntgenbild sicher Aufschluss über eine Entzündung geben?Könnte sich eine Zyste gebildet haben?

Ich würde mir das Bio Oss am liebsten entfernen lassen nur ist so ein Eingriff in der Schwangerschaft nicht ohne und wer weiss ob es mir danach besser geht.

Was schlagen Sie vor?

Danke für die Antwort

Franca am 04.12.2013:

Hallo,

ich habe gestern meine Krone auf mein Implantat aufgesetzt bekommen (Oberkiefer rechts, letzter Zahn). Alles ist soweit eigentlich gut verheilt und ich habe auch keine Schmerzen, aber ich befürchte dass die Krone zu groß ist. Also ich hatte an der Backe heute früh blutunterlaufene Stellen (wie wenn man sich in die Backe beißt) und meine Zunge schlägt die ganze Zeit an die Innenseite meines Zahnfleisches. Geschwollen ist aber nichts. Ich hatte das gestern auch gleich dem Arzt gesagt, aber er meinte ich solle jetzt noch ein paar Tage abwarten, aber wenn es arg stört, könnte er mir da etwas abschneiden!?!?!?! War das sein Ernst?? Es fühlt sich halt so an, als ob man Fleisch o.ä. zwischen den Zähnen, ohnen dass das der Fall ist.
Ist das Normal?

Danke für Ihre Antwort.

Emine am 31.03.2014:

Hallo, habe vor 3 Tagen implantate für im Uk bekommen, op verlief gut, die schwellung geht langsam zurück... Aber am op bereich sowie an den nachbarzaehnen ist es mittlerweile richtig weiss geworden und beim bücken etc. Tuts auch weh... Muss man sich sorgen machen!

am 31.03.2014:

Hallo Emine,

das ist ungewöhnlich. Ich würde das sofort vom Operateur anschauen lassen.

Gruß
Schweppe

Volker am 05.04.2014:

Hallo, habe am 04.04.14 vier Impantate im UK Bereich 36, 46 und vorne 32 und 42 bekommen. Schwellungen erst heute im laufe des Tages. Ohne Schmerzmittel geht gar nicht. Seit zwei Tagen nur Wasser, weil ich Angst habe etwas zu beschädigen. Aber wenn ich hier lese, was für Komplikationen entstehen, bekomme ich ganz schöne Bedenken. Werde weiter berichten.
Gruß
Volker

Kurt am 02.05.2014:

Hallo
Ich habe vor zwei Jahren im Oberkiefer sechs Boi-Implantate bekommen. Ein Implantat mußte damals nach fünf Monaten entfernt werden da es nicht einheilte. Habe jetzt Schmerzen beim Nachbarimplantat ich kann gar nicht mehr kauen. Der Knochen ist in diesem Bereich druckempfindlich. Ich habe Sorge dass sich dieses Implantat entzündet hat denn damit hätte meine Prothese keinen Halt mehr. Weiß jetzt nicht was ich weiter machen soll.

am 03.05.2014:

Hallo Kurt,

lassen Sie das schmerzempfindliche Implantat möglichst schnell von Ihrem Implantologen untersuchen und behandeln.

Gruß
Dr. Schweppe

Katrin am 04.05.2014:

Hallo.
Ich habe vor vier Tagen ein Implantat mit Sinuslift Regio 26 bekommen. Am ersten Tag hatte ich nahezu keine Beschwerden. In der zweiten Nacht ist mir Blut und Wundwasser den Rachen runter gelaufen, was mich sehr beunruhigt hat. Dies hat aber im Laufe des Tages vollständig aufgehört. Ich habe jedoch durchgehend ("Zahn-")Schmerzen (aushaltbar, ich nehme Ibu 400) und außerdem ein Druckgefühl im Bereich der Nase und Nebenhöhle (wie bei einer Sinusitis). Zudem ist mir oft schwindelig. Ich nehme Doxycyclin 100 (2x tgl.). In vier Tagen hab ich den Termin zum Fädenziehen. Kann ich mit meinen Beschwerden so lange warten oder besteht Grund zur Sorge, sodass ich vorher meinen Zahnarzt aufsuchen sollte? Sollte ich zusätzlich zum Antibiotikum sowas wie Sinupret nehmen?

Katrin am 04.05.2014:

Noch eine Ergänzung: eine Schwellung habe ich so gut wie gar nicht und äußerlich sieht die Wunde gut aus, wie ich laienhaft befinden würde.

am 04.05.2014:

Hallo Katrin,

ich würde sagen, die postoperativen Beschwerden sind im Rahmen dessen, was nach einem Sinuslift zu erwarten ist, es sei denn Ihr Behandler hat sich anders vorher geäußert.

Zu Sinupret, Zitat Wikipedia:
Das 2012 zugelassene Sinupret extract wurde in einer doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten klinischen Studie an 386 Patienten untersucht. Das Hauptzielkriterium (ein Symptomwert, der nasale Sekretion, retronasale Sekretion, Verstopfung der Nase, Kopfschmerz und Gesichtsdruck berücksichtigt) war nach Behandlung mit Verum signifikant verbessert gegenüber der Behandlung mit Placebo.

Das Sinupret könnte ev. Linderung bringen.

Gruß
Dr. Schweppe

Julie Richter am 09.05.2014:

Hallo,
ich habe vor 3 Tagen ein Implantat im linken OK (Eckzahn) bekommen. Bis jetzt habe ich eigentlich keine Schmerzen, nur hinten im Mundraum ist es etwas angeschwollen und zieht. Desweiteren ist ein bißchen Druck im Nasenbereich zu verspüren, da wo es genäht wurde. Es ist mein erstes Implantat und was ich hier so gelesen habe, macht mir ganz schön Angst.
Ich nehme keine Antibiotika, da ich diese nicht vertrage und Schmerzmittel sind nicht nötig. Ist das Einheilstadium im normalen Bereich, oder muss ich zu meinem Zahnarzt? MfG Julie

Knut Waschkau am 10.05.2014:

Zwei Implantate im unteren rechten Kiefer (implantiert im August 2012) müssen wegen Unverträglichkeit wieder entfernt werden.
Welche Technik ist hierbei die geeignete?
Muss ein Knochenaufbau stattfinden, auch wenn kein neues Implantat eingesetzt werden soll?

Danke für Ihre Antwort.

Knut Waschkau

Susanna K. am 18.05.2014:

Hallo Herr Dr. Schweppe,

ich habe vor 7 Wochen ein Implantat im Oberkiefer (Zahn 14) bekommen. Ich hatte dort einen wurzelbehandelten Zahn, der in den vergangenen zwei Jahren immer wieder für Entzündungen gesorgt hat. Er wurde entfernt und in der gleichen OP das Implantat gesetzt. Mir wurde gesagt, man habe es in den gesunden Knochen zwischen den beiden Wurzelspitzen platziert. Bereits am 5 Tag hatte ich in dem OP-Bereich oben eine Schwellung mit einem weißen Punkt. Der behandelnde Implantologe, darauf angesprochen, meinte, das wäre nichts Schlimmes. Dieser harte Knubbel (mit einem weißen Punkt), ist immer noch da und schmerzt. Im Laufe der Folgewochen habe ich den Implantologen mehrfach darauf angesprochen, da ich auch immer wieder Schmerzen in der Kieferhäfte hatte, wo implantiert worden war. Seit zehn Tagen sind die Schmerzen noch stärker – nun auch im Bereich der Nasenhälfte, unter dem Auge und im Kieferknochen. Sie ziehen bis zum Ohr.
Gleichzeitig ist auch die Gesichtshälfte leicht angeschwollen.

Der behandelnde Arzt verabreichte jetzt Antibiotikum, meinte, ich hätte eine Erkältung. Das käme daher. Allerdings habe ich das Problem ja nur auf der Gesichtshälfte, wo das Implantat jetzt gesetzt wurde.

Kann es sein, dass dies Alles daher rührt, dass des extrahierte Zahn noch so entzündet war und damit den ganzen Bereich beeinträchtigt, das Implantat sich also entzündet hat und nicht einheilen kann?

Nach dem Eingriff wurde auch kein Röntgenbild gemacht, erst über eine Woche später, als man die Fäden zog. Ist das normal?

War es sinnvoll hier direkt zu implantieren?

Ist es üblich, das Implantat so zu setzen, wie es bei mir erfolgt ist?

Muss das Implantat entfernt werden bei dieser Problematik?


Vor einigen Jahren wurde mir schon einmal ein Zahnimplantat in einer anderen Praxis gesetzt. Dabei wurde zunächst der kaputte Backenzahn entfernt. Ein halbes Jahr heilte die Stelle aus, wurde der Knochen aufgebaut. Erst dann setzte der Implantologe das Implantat. Damals verlief alles reibungslos.

Danke für Ihre Antwort

Susanne

Christina Sassu am 03.07.2014:

Hallo Herr Dr. Schweppe
Ich habe vor 10 Monaten 2 Implantate in den Unterkiefer bekommen. Nach 3 Tagen bekam ich starke Schmerzen, es wurde eine Entzündung festgestellt, die Naht war gerissen. Ich musste dann über einen langen Zeitraum Antibiotika einnehmen. In den folgenden Wochen wurde die Wunde 5 mal genäht. Sie öffnete sich immer wieder. Ich denke, das lag an der Entzündung. Ausserdem ist die halbe Unterlippe und ein Teil des Kinns taub. Mein ZA sagte dann, er wolle die Brücke setzen. Da ich kein gutes Gefühl dabei hatte, ließ ich in einer anderen Praxis ein Röntgenbild machen. Die Implantate waren schief gesetzt, und steckten im Nerv. Ich habe sie schnell entfernen lassen. Ich habe einige schlimme und schmerzhafte Monate hinter mir. Jetzt meine Frage. Denken Sie, dass nach 10 Monaten noch die Möglichkeit besteht, dass das Taubheitsgefühl verschwindet?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Viele Grüsse. Christina Sassu

Alexandra B. am 13.09.2014:

Guten Abend Herr Dr. Schweppe,
vor 10 Tagen hatte ich einen Sinuslift und ein Implantat bekommen, ich nahm 7 Tage lang Clindamycin ein und die Fäden wurden nach einer Woche gezogen. Heute drei Tage nach dem Fäden ziehen habe ich pochende Schmerzen, äußerlich ist nichts zu sehen. Mit Ibuprofen 400 sind die Beschwerden erträglich, jedoch nicht weg. Sollte ich morgen zum Notdienst gehen oder am Montag zu meinem Arzt?
Mit freundlichen Grüßen

am 28.09.2014:

Hallo Alexandra,

beides,
wg. der Schmerzen zum Notdienst und am Montag zu Ihrem Implantologen.

Gruß
Schweppe

Silke am 07.10.2014:

Hallo Herr Dr. Schweppe,
ich habe im Mai 3 Implantate bekommen:
2 im Oberkiefer, 1 im Unterkiefer.

Im Unterkiefer hatte sich ein Hohlraum gebildet der vor 3 Wochen mit Knochenmark aufgefüllt wurde. Die Stelle ist weiter Druckempfindlich mit leichten Schmerzen. Ist das normal?

Im Oberkiefer sollten übermorgen die Implantate freigelegt werden. Seit 1 Woche ist diese Stelle allerdings schmerzhaft bei Druck und puckert nach/beim Draufdrücken.
Was kann das bedeuten - es war doch jetzt rd 6 Monate ruhig?
Vielen Dank und schöne Grüße
Silke

Mila am 22.01.2015:

Hallo zusammen.
Ich habe vor 1.5 Wochen ein Implantat bekommen, leider habe ich immer schmerzen, weil es ein 2 Zahn vorne ist, kann ich sogar die Nase nicht Mal putzen, da es schmerzt.
Gestern habe ich gemerkt das es sich aufgeschwollen, so bin ich zum Arzt gerannt, der gab mir Antibiotika und nach dem ich 2 Tabletten annnahm wurde es noch mehr geschwollen und dann platzte in der Mitte und kam Flüssikeit mit Blut raus. Jetzt weiss ich nicht mehr ob ich wieder zum Arzt soll um reinigen zu müssen und aufschneiden, oder einfach weiter Antibiotika annehmen. Wer kann mir da helfen? Danke

Paul Baumann am 06.05.2015:

Guten Abend Herr Dr. Schweppe
ich habe eine Frage: Mir wurde ein Implantat im Unterkiefer rechts gesetzt. Es ist jetzt 9 Tage her.Es gibt noch ganz leichte Schmerzen. Die Wunde wurde nicht vernäht. Ich mache täglich Spülungen mit Chlorhexamed alkoholfrei. Wie es aussieht, bekomme ich die Entzündung nicht weg. Was kann ich noch machen? Sollte ich Antibiotika nehmen?
Mit freundlichen Grüßen.
Paul Baumann

am 07.05.2015:

Hallo Paul,
die Beschwerden sind ungewöhnlich. Sie sollten Ihren Implantologen fragen, was man machen kann, damit Sie keine Schmerzen mehr haben.

Gruß
Martin Schweppe

Winfried Müller am 09.06.2015:

Sehr geehrter Herr Dr. Schweppe
Im Rahmen meiner Sanierung ist für den
Oberkiefer eine Totalprothese vorgesehen(nur 1 reparierter Zahn noch vorh.) Für mich
stellt sich die Frage, mit 4 Implantaten oder
nur schleimhautgetragene Proth.
Ich habe schon lange eine künstliche Aorten
Klappe und einen Schrittmacher. Bei Impl.
des Schrittm. Nr2 und anderen Eingriffen
bekam ich großflächige furchtbar schmerzende Hämatome (trotz Vorbereitung
mit Clexane). Bei Schrittmacher Nr.3 wurde
mit Heparin gebrückt u. 0 Hämatome.
Ich bin 76 Jahre sonst ganz o.k. u. sportlich Meine Zahnärztin sagt, dass meine Oberk. Form
für die Haftung einer totalen Prothese nicht
so schlecht aussieht. Soll ich mir zur Verb.
dieser und der beschrieben Verbesserung der Lebensqualität Implantate setzen lassen
oder in Abwägung darauf verzichten. Er-
wähnen möchte ich noch, dass ich leicht zu
lange andauernden Entzündungen der
Nebenhöhlen neige, bei jeder Erkältung.

mit freundlichen Grüßen

am 15.06.2015:

Hallo Winfried,
eine Implantation bei Macumar-Patienten ist möglich und wurde in unserer Praxis des öfteren durchgeführt.

Die Implantation kann flapless durchgeführt werden und bei ausreichender Anzahl an Implantaten kann sofort versorgt werden.

Gruß
Martin Schweppe

Annegreta am 26.06.2015:

Guten Tag, Herr Dr. Schweppe,
am Dienstag wurden bei mir im Frontbereich OK die vier Sulcusformer eingeschraubt und gleichzeitig Zahnfleisch aufgebaut. Heute waren die Druckschmerzen so unerträglich, dass ich mehrmals Fenistil-Tropfen zum Abschwellen einnahm. Das hat auch geholfen! Nun habe ich nur noch einen stechenden Schmerz oberhalb des Eckzahns mit einer scharlachroten Stelle im Bereich der Zahnfleisch-Aufbau-Naht. Das Antibiotikum (10 Tabl.) ist morgen aufgebraucht. Sollte ich das vllt. länger einnehmen?
Für Ihre Antwort bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Anne

VERONICA HOLZWARTH am 20.02.2017:

ich habe vor 3 wochen 6 Implante in oberkiefer und 6 Implante in unterkiefer gesetzt bekommen. Die rechte seite ist ok aber auf der linken seite spüre ich wie ein puls und leichte wellen schmerzen. Ich habe noch fäden, die sich von selbt auflösen.

mich interessiert: Ist normal das ich noch dicke backen habe und diese wellen schmerzen? Wie lange dauert ganze Heilung Prozess?
Muss ich mir Sorgen machen??

am 20.02.2017:

Hallo Veronica,
also Schmerzen und Schwellungen müssten jetzt eigentlich abklingen!
Sie sollten dringend Ihren Behandler aufsuchen.

Brigitte am 25.06.2017:

Hallo,
ich habe am 29.01.17 2 Implantate im Oberkiefer erhalten.
Regio15 offene Einheilung camlog 3,4mm L11mm (Bio Oss 0,25g,
Regio 17 5,0mm L9mm. Am vorderen wurde ein Zahn gezogen, das I. gleich eingesetzt. Am hinteren wurde der untere Teil eingesetzt. und zugenäht.
Ein Vierteljahr später wurden beide Implantate fertig gemacht und 3 Wochen später die Brücke aufgesetzt.

Im vorderen Bereich habe ich seit Anfang der Behandlung einen Druck, als könne ich den Fremdkörper spüren, keine Schwellung.
Meine Gesichtsnerven im Bereich Nasenflügel, Oberkiefer, Oberlippenecke, Augenhöhle, Schläfe, Ohr, Ober-Kopf auf der rechten SEite sind seitdem total gestört, das heißt ich habe Jucken, Druckschmerz, Brennen.
Die Zahnärztin meinte, es sei gut eingeheilt und eine Entzündung sei nicht zu erkennen, sie könne sich dies nicht vorstellen und hätte noch nie so etwas gehabt, seit sie implantiert.
Sie schickte mich zum Nervenarzt, der mir bestätigte, dass der Trigeminusnerv frei durchgängig sei, auf die Frage, was ich noch machen könne, dass die schmerzhaften Irritationen aufhören, folgte ein Schulterzucken und Kopfschütteln. Daraufhin ging ich total frustriert zu meiner Hausärztin.
Bei einem folgenden MRT wurde bestätigt, dass der Trigeminus frei ist, mir aber gesagt, dass ein Seitenast beschädigt sein könnte, was man aber nicht sieht. Entzündung wurde keine gesehen.
Nachdem Ibuprofen 800 keinen Wert hatte, schrieb mir die Hausärztin Pregabador 75mg auf, ich kann seitdem mit den Schmerzen und Irritationen leben. Ab und zu muss ich noch einmal 25mg dazunehmen, vor allem bei Wetterwechsel.
Langsame Absetzversuche hatten keinen Wert, die Schmerzen sind noch immer da.
Hat es einen Sinn, weiter eine Ursache zu suchen?
Kann mir überhaupt noch jemand helfen, oder muss ich mich damit abfinden, dass ich lebenslang die Tabletten nehmen muss?
Ist der beschädigte Nerv überhaupt noch heilungsfähig?
Muss das Implantat eventuell noch einmal raus und was passiert danach? (die perfekt sitzende Brücke ist ja auch teuer bezahlt worden.)
Vielen Dank im Voraus
Brigitte

Nadine am 25.07.2017:

Hallo Herr Schweppe,

ich habe letzten Freitag, am 21.07.17 ein Implantat im Oberkieferbereich (Backenzahn) bekommen. Ein Jahr davor hatte ich auf der anderen Seite bereits eines bekommen, welches problemlos verheilte. Das aktuelle Implantat (bisher ist nur die Schraube drin und es wurde ein Sinuslift durchgeführt, wie auch auf der anderen Seite) verursacht mir starke Schmerzen. Ich nehme seit Freitag täglich mindestens eine Sympal und war gestern und heute auch schon bei meinem Zahnarzt, der auf dem Röntgenbild nichts erkennen kann und auch keinen Rat weiß. Seiner Meinung nach, hätten die Schmerzen nichts mit dem Implantat zu tun, da alles nach Vorschrift gemacht wurde. Er gab mir die Röntgenbilder mit, damit ich diese im Notfall im Krankenhaus vorzeigen kann. Am Freitag bin ich zum Fäden ziehen da. Was kann ich tun außer paralysiert im Bett zu liegen und zu hoffen, dass die Schmerzen weg gehen?

Liebe Grüße.

am 26.07.2017:

Hallo Nadine,
im Moment würde ich noch abwarten, die Schmerzen sind z.Zt. Folge des Eingriffs, müssen aber im Laufe der nächsten Woche besser werden.

Gute Besserung
Martin Schweppe

Phillip am 02.12.2017:

Hallo,

am 17.11. habe ich ein Implantat (46) bekommen. Während der OP habe ich Antibiotikum erhalten und war sediert. Die Schmerzen ließen am 3. Tag weitestgehend nach.

Am vergangenen Donnerstag hatte ich offensichtlich Fieber, jedenfalls fühlte ich mich wie in einem Infekt und habe mich ordentlich warm eingepackt. Gestern (Freitag) hat sich im linken Unterkiefer leider durch ein Missgeschick eine Krone gelöst (Plombenzieherbonbon etwas stürmisch gekaut). Etwa zu dieser Zeit setzten dann auch Schmerzen im rechten Unterkiefer ein. Räumlich schwer zu lokalisieren aber im Bereich des Implantats. Ohne Schmerzmittel nur schwer zu ertragen, bei körperlicher Belastung zunehmend, unter Novaminsulfun 500mg alles gut.

Könnte die Schmerzen von der abgegangenen Krone verursacht werden (Zähne in Unterkiefer "verrutscht")? Oder deutet das Fieber einen Tag vorher aus eine Infektion o.ä. des Implantat hin? Beim Ziehen der Fäden sah alles sehr gut aus und mein Arzt meinte, dass die Prognose gut sei.

Eine Schwellung des Zahnfleisches kann ich nicht feststellen, auch keine anderen Hinweise aus eine Entzündung.

Nekrose? Implantat nicht angenommen? Bin verunsichert und habe erstmal (mein Vater ist Internist), da Wochenende, mit Amoxicillin prophylaktisch angefangen. Muss ich Verlust des Implantats befürchten?

Viele Fragen. Ich wünsche einen schönen 1. Advent.

Timo am 18.12.2017:

Hallo Herr Schweppe,

Mir ist vor 2 Wochen der Zahn 1-4 beim essen durchgebrochen. Dieser hatte schon eine Wurzelfüllung und war daher nicht mehr zu retten.

Vor 10 Tagen wurde der Zahn gezogen und ich erhielt direkt ein Implantat mit Provisorium.
Ich habe zur Vorsorge vom Arzt ein Antibiotikum verschrieben bekommen, was ich auch durch genommen habe.
Seit dem Tag der Implantation habe ich leichte pochende Schmerzen, die sich mehr oder weniger konstant halten und vor allem wenn ich gehe oder nach dem Gehen oder bewegen auftreten. Wenn ich das Provisorium berühre hab ich keine Schmerzen. Das Implantat ist hat die Größe C, weil B minimal zu locker saß.
Ich habe am Donnerstag noch mal einen Termin bei ihm, hätte aber gerne noch mal eine andere Meinung dazu gehört.

Vielen Dank im Voraus.
Lg Timo

am 21.12.2017:

Hallo Timo,
da scheint noch eine kleinere Entzündung zu bestehen. Man kann man jetzt noch keine Aussage treffen, aber versuchen Sie, dass Provisorium nicht zu beasten!

Ich wünsche Ihnen gute Besserung und geruhsame Feiertage
Dr. Martin Schweppe

Erkan am 25.12.2017:

Hallo Herr Schweppe.
Ich habe laufe dieses Jahres 7 Implantate eingesetzt bekommen. Alle fast problemlos. Die letzten Implantate vor ca 3 Monaten. Nun habe ich seit 2-3 Wochen einen Druck in beiden Ohren, wie der Druck im Flugzeug wenn man fliegt. Um den Druck an den Ohren wegzubekommen mache ich immer meinen Mund auf oder bewege meinen Kinn nach rechts und links. Morgens nach dem aufwachen tut meist mein Kiefer weh.
Kann der Druck im Ohr etwas mit den Implantaten zu tun haben?

am 25.12.2017:

Hallo Erkan,
ich glaube nicht, dass die Beschwerden von der Implantation kommen.
Hört sich eher nach einer Mittelohrentzündung an!
Gruß
Martin Schweppe

Marianne am 01.03.2018:

Ich habe vor 3 Wochen 2 Implantate unter Vollnarkose in den Oberkiefer gesetzt bekommen. Eins rechts eins links. Alles super überstanden und seit 3 Tagen habe ich Kopfschmerzen und rechts einen Druck, der sich nach oben fortsetzt..Ich kann nicht auf der rechten Seite schlafen, da das Kissen am Kiefer drückt. Wenn ich mit den Fingern den Kiefer abklopfe oder drücke, tut es nirgendwo weh. Es sieht nicht rot aus und es ist nichts geschwollen. Nach dem Lesen sämtlicher hier verfassten Beiträge habe ich Angst bekommen.

Sandra am 04.03.2018:

Hallo @ all..
Ich habe am 23.01.18 in den OK 6 Implantate erhalten und am 23:Februar 4 unten, Danke an meinen Zahnarzt, ich habe die Beiträge mit Interesse vorher gelesen und hatte Angst! Jetzt nicht mehr, alle Anweisungen befolgt, kühlen kühlen kühlen, Antibiotika und Schmerzmittel und Traumeel, ganz wichtig beim schlafen Kopf hoch und keine Federkissen, und entsprechende Ernährung. Die Schmerzen die jetzt da sind sind reine Druckschmerzen und die werden morgen abgestellt, ich würde es zu jeder Zeit wieder tun, wünsche Allen gute Besserung und so einen tollen Zahnarzt wie meiner??

Hope am 28.06.2018:

Hallo Herr Dr. Schweppe,
nachdem April 2016 am 12er Zahn im OK der Nerv gezogen wurde, Knochenabbau festgestellt wurde , Füllungen immer wieder rein und raus gemacht wurden, und 2 x WSR (2016 & 2017) , hat mir im Januar diesen Jahres ein ZA den Zahn gezogen. Ich hatte auch nach der 2. WSR weiterhin ist Druckgefühl und immer wieder Schmerzen im Kieferbereich. Der Zahn wurde gezogen und sofort implantiert. 2 Wochen nach Abheilung und Rückgang der Schwellung hatte ich weiter das Gefühl als steckt mir etwas im Kiefer. Solange ich das Provisorium getragen habe, war der Schmerz erträglicher aber immer zwischen Implantat und 3er. Wenn man an einer bestimmten Stelle am 3er (Seite zum Implantat) an den Rand kommt tut das Gebiet auch ziemlich stark weh. 3er wurde geröngt war bisher unauffällig. Krone wurde trotz der Schmerzen aufgesetzt da man sagt es kommt nicht vom Implantat. Druckschmerzen sind seit der Krone noch stärker, ich muss Schmerzmittel nehmen und langsam verbreitet sich der Schmerz komplett über das Implantatgebiet im Kiefer. Der ZA weigert sich die Krone abzumachen obwohl ich vorher meine Bedenken geäußert habe. Momentan bin ich einfach nur noch fertig. Jetzt wird plötzlich der 3er verdächtigt obwohl 4 Monat solange die Krone nicht drauf war, außer geröngt nichts unternommen wurde... Ich habe keinerlei Vertrauen mehr....Was soll ich machen?

am 28.06.2018:

Hallo Hope,
also mir ist jetzt nicht klar, wieso man nicht die Implantatkrone abnehmen kann und das Provisorium aufsetzen kan, bis alle Schmerzen weg sind.
Danach kann man ja die Krone wieder aufsetzen.

Also darauf würde ich bestehen und die Krone erst wieder aufsetzen, wenn alle Schmerzen weg sind.

Ich hoffe, Sie haben noch keinen großen Streit mit dem Kollegen und alles wird gut verlaufen.
Gruß
Schweppe

Sanja am 28.06.2018:

Hallo Herr Doktor Schweppe,

Bei meinem Sohn hat man 2016 (mit 16 Jahren ) einen Tumor am Oberkiefer entdeckt ind samt dem Stück Kiefer und 5 Zähne entfernt. Man weiß nicht genau was es war, hat aber nicht gestreut und es gab keine Chemo und keine bestralung. Nach mehreren OPs zur Defektdeckung wurde ihm im März ein Stück Knochen aus dem Beckenkamm verpflanzt. Vor 10 Tagen wurden 3 Implantate gesetzt und nach der op in Vollnarkose meinte der Arzt, dass der knochen unerwartet weich war. Zumal mein sohn nicht raucht und auch sonst keine Krankheiten hat. Der Leiter der Implantologie meinte (es wurde in einem renommierten Krankenhaus in Essen gemacht, wo von Anfang der Erkrankung an behandelt wurde) wir müssen abwarten, denn er hat schon oft erlebt, das es trotzdem anheilt.
Ich habe dazu zwei fragen:
Kann die Knochenweicheit von 4 Cortison Spritzen kommen, die mein Sohn zu Behandlungen der Narbe am Hals (es wurden zwei Lymphknoten rausgenommen) auf der gleichen Seite. Es ist nämlich nah dran am verpflanzten Knochen.
Und kann es von Kalziummangel oder Vitamin D Mangel kommen? Kann mann dem Knochen helfen in dem man in dieser Richtung Nahrungsergänzungsmittel nimmt.

Danke im Voraus für Ihre Mühe
Besorgte Mutter

am 28.06.2018:

Hallo Sonja,
ich hätte als behandelnder Arzt mit der Implantation noch abgewartet, damit sich der Knochen noch weiter verdichten kann und dem Jungen das Risiko eines ev. Implantatverlusts erspart bleibt.

Cortison verlangsamt die Knochenbildung im ganzen Körper also auch die Stabilisierung des Transplantats, ein Grund mehr anzuwarten.
Nun sei’s drum:
Der junge Mann muss sich schonen, kein Sport, kein Leistungssport, kein Stress etc.
Ausgeglichen, leichte Ernährung, Spaziergänge, leichte Wanderungen an der frischen Luft (Sonnenlicht —> Vit. D Bildung). Ev. mehrere Wochen aus der Schule nehmen.
Ich wünsche Ihrem Sohn, dass alles gut geht und dass die Implantate vernünftig einheilen.
Gruß
Martin Schweppe

Jens am 28.07.2018:

Hallo Herr Dr. Schweppe,

vor vier Wochen wurden zwei Implantate gesetzt (Oberkiefer und Unterkiefer gleiche Seite). Soweit verlief alles gut, die Fäden sind auch raus.
Jetzt plötzlich stellte sich nach dem Zähneputzen genau auf der Seite eine Taubheit ein - wie bei der Betäubung beim Zahnarzt. Kann das was damit zu tun haben oder eher was anderes? Vielen Dank

Meini am 29.07.2018:

Hallo Hr. Dr. Schweppe,
ich drehe am Rad! Folgende Situation:
Ich habe nach dem 1/3-er eine Freiendsituation, die aus - ich sage mal Verkettung unglücklicher Umstände resultierte. Nach Extraktion des 5- er und 6-er vor ca 2 Jahren entwickelten sich zum Teil signifikante Beschwerden rechts oben. Unzählige Male ist eine Revision erfolgt - ohne Besserung und Linderung. Vor ca 4 Monaten wurde erkannt, dass eine Perforation zwischen Mund- und Kieferhöhle existiert mit 2 größeren Fisteln. Dieser MAV wurde am 23.04.18 verschlossen. Das Gewebe und die Schleinhaut fühlen sich an wie ein Narbengeflecht.
Nach Ausheilung dieser OP hat der MKG Chirurg, da ich wieder rechts kauen möchte, mir Straumann Implantate als Ersatz vorgeschlagen und diese auch gesetzt am 03.07.18. Zwei Stück 1/4 und 1/6.

Nach dem Verschluss der MAV verringerten sich tatsächlich die Beschwerden in dem 1-Quadranten.

Jetzt kommt’s; Die Beschwerden im 1. Quadranten wurden weniger und der 2. Quadrant fing an zu schmerzen.
Auserkoren wurde der 2/6-er. Start WK.
Trotz dieser Situation hat der MKG Chirurg die besagte Implantation an 1/4, 1/6 und 3/6 durchgeführt.

WK war erfolglos. Es bildete sich ein Abszess, der aufgeschnitten wurde am 17.07.18. Extraktion am 19.07.18! Es passierte der Worst case. Kieferhöhle eröffnet! Diese ist jetzt noch offen und kann nicht verschlossen werden, weil das Gewebe zum Verschluss nicht zur Verfügung steht da die Abszesswunde noch entzündet und nicht geschlossen ist.

Der Plan ist, die Abszesswunde abheilen zu lassen und dann den MAV zu verschließen. Soll jetzt in 11 Tagen gemacht werden.

So, seit heute werden die Beschwerden auf der linken Seite etwas besser (nach fünf Tagen stationärem Aufenthalt und unzähligen Schmerzmitteln und Antibiose).

Nun fängt die die rechte Seite wieder an zu schmerzen (oben und unten)!

Die Abszesswunde wird jetzt alle zwei Tage gespült und in die Öffnung der Kieferhöhle ist eine Drainage, die gewechselt wird. Diese Behandlung erfolgt in 2-tägigem Turnus in einer UniKlinik, in der ich auch den MAV Verschluss machen lassen werde. Dass die linke Gesichtshälfte schmerzt, verstehe ich ja derzeit.

Weshalb allerdings die rechte Seite jetzt wieder anfängt massiv zu schmerzen, das ist mir ein Rätsel.

So, meine Fragen:
Wie ist herauszufinden die Ursache meiner Beschwerden rechts? Kann das eines (oder beide Implanate sein)?
Kann es Karies unter einer Krone an dem 4/6 o 4/7 sein?

Kann es eine Gelenks- und Muskelüberbelastung sein, wegen ca 2 1/2 jähriger einseitiger Kaubelastung links (nur auf den 4-er und 5-er)?

Kann es das Narbengewebe sein?

Ich mache den ganzen Sch... seit ca 3 Jahren mit. Ein Ende nicht in Sicht.

Ach ja, die Implantaion re oben ging mit Konochenaufbau und Sinuslift einher.

Das Implantat unten links ist m.E. bislang unauffällig.

Ach ja; die Kronen im 4-Quadranten, die seit ca 2 1/2 Jahren ohne Gegenbiss sind, sind ca 18 Jahre alt.

Ich bin m und 55 Jahre.

Wie schätzen Sie die Komplexität dieser verzwickten Situation ein?

Ich freue mich auf Ihre Antwort, die vielleicht auch manchen Mitmenschen hilft, niemals in diese Situation zu geraten.

Beste Grüsse

Meini

Christine am 28.12.2018:

Guten Abend Herr Dr. Schweppe,
vor 3 Wochen habe ich am 11erZahn ein einteiliges Keramikimplantat bekommen nach Knochenaufbau. Vertrage kein Titan. Ich hatte einen wurzelbehandelten Zahn mit Stift seit 30 Jahren im Mund und wahrscheinlich durch den sehr viele Probleme z.B. innere Unruhe. Es lief soweit alles ok doch es zockt und zieht immer mal wieder im Zahn deshalb nehme ich Bromelain und IST Komplex(homöophatisches Mittel ) für Kiefer. Ist das normal dass es immer wieder zieht ? Ich muss eine durchsichtige Schiene tragen Tag und Nacht und auch beim Essen, damit das Implantat in Ruhe anwachsen kann. Jetzt sehe ich, dass das Zahnfleisch sich nicht wieder zurückgebildet hat es sieht nicht gut aus, kann man das wieder herstellen wenn der entgütige Keramikzahn auf das Implantat gesetzt wird? Dies wird in ca 3 - 4 Monaten sein.
Ich habe kein Antibiotika genommen nur eine Spülung vom Zahnarzt und Arnika. Ach ja, ich habe ein Fremdkörpergefühl als wenn der Zahn gar nicht zu mir gehört kann sich das wieder legen?
herzliche Grüße
Christine

Jörg am 29.12.2018:

Lieber Herr Dr. Schweppe,

ich weiß nicht, ob Sie dieses Forum immer noch betreuen, aber ich versuche mal mein Glück und Bitte um Ihren Rat aus der Ferne:

Seit einigen Monaten plagt mich ein neu eingesetztes Implantat; die Ursache für die Beschwerden ist nach wie vor unklar, wobei es jetzt eine erste Hypothese gibt, dass ungünstig verwachsenes Narbengewebe dafür die Ursache sein könnte.

Mein Zahnfach des „26ers“ Backenzahn oben links zeichnet eine bewegte wie unrühmliche:Geschichte:

- Wurzelbehandlung in 2005
- In den Folgejahren immer wieder Beschwerden im Kiefer
- Wurzelkanalerneuerung in 2013
- In 2015: endlich (!) ein DVT, Diagnose einer Zyste unterhalb des wurzeltoten Zahns
- 1.& 2. OP: Im Sommer 2017 Entfernung des Zahns und Sofortimplantat (SDS Zirkonoxid). Kieferschmerzen verschwinden unmittelbar
- 3. OP: ~3 Wochen später: Entfernung des Implantats aufgrund einer bindegewebsartigen Einheilung
- 4. OP: März 2018 – Knochenaugmentation per externem Sinuslift und unter Verwendung von Eigenblutplasma. Dazu wurde Eigenknochen aus der Region des 28er (aus der ein halbes Jahr zuvor der Weisheitszahn entfernt worden war) entnommen und, gemeinsam mit bovinem „Smart Bone fine“, in die Region 26 verpflanzt. Über den Sommer war ich beschwerdefrei und habe auch intensiv Sport treiben können.
- 5. OP August 2018: Erneute Implantierung mit einem SDS Zirkonoxid-Implantat.

Seit der zweiten Implantierung empfand ich den Heilungsprozess als unangenehm bzw. lästig, war aber überzeugt gewesen, dass eine vollständige Genesung nur eine Frage der Zeit wäre. Mehrere „Heilinjektionen“ (Heweneural, Traumeel, Lymphomyosot, Sanuvis) in das umliegende Gewebe brachten keine Linderung. Nach einer weiteren Injektion litt ich zwei Wochen im Oktober/November an Schmerzen, die bis in den Kiefer hineinstrahlten, mich den großen Wunsch verspüren lassend, das Implantat, welches ich als einen unseligen Fremdkörper empfand, umgehend zu entfernen. Diese Kieferbeschwerden sind aber wieder vollständig abgeklungen, und der Zustand wie davor kehrte zurück.

Auf Anraten meines Zahnarztes konsultierte ich eine HNO-Ärztin, deren Befund unauffällig war. Sie riet mir zur eindeutigen Abklärung zu einem DVT, welches ich anfertigen ließ. Dies besprach ich ausführlich mit meinem Zahnarzt, der zusätzlich ein Röntgenbild der Region anfertigen ließ.

Seine Diagnose war eindeutig: Das Implantat sitzt bombenfest. Die Knochenaugmentation sieht sauber und gut verheilt aus. Beide Implantate erfolgten ohne Antibiotikagabe, aber es gibt keinerlei Anzeichen für eine Entzündung o.ä. Kurzum: keine auszumachende Ursache für meine Beschwerden. Aufgrund der unbestimmten Beschwerden stand die Diskussion einer erneuten Entfernung des Implantats im Raum; ich wollte die 4000 € aber doch nicht wieder sofort ausspucken…

Ich suchte einen weiteren, bislang unbeteiligten auf Implantierungen spezialisierten Zahnarzt auf, um eine zweite Meinung einzuholen. Dieser schaute sich ebenfalls Befunde und Aufnahmen an und kam zu dem Urteil, dass das Implantat selbst einwandfrei sei. Nach einem Blick in meine Mundhöhle kam er zu der Einschätzung, dass sich – nach den vielen Eingriffen – Narbengewebe gebildet habe (dies hatte mein behandelnder Zahnarzt nach der Knochenaugmentation auch bereits erwähnt), welches ungünstig verwachsen sei. Es sei ein Narbenzug entstanden, der eine ungünstige Verbindung zwischen Wangengewebe und Zahnfleisch äußerlich zum Implantat hergestellt habe. Aufgrund der ständigen Mundbewegungen könne das Gewebe nicht zur Ruhe kommen und verbleibe in Dauerreizung.

Diese Diagnose schien mir auf Anhieb einleuchtend. In der Tat empfinde ich die Beschwerden um das Implantat als ausschließlich linksseitig (soweit ich sie verorten kann), nicht gaumenseitig. Linksseitig vom Implantat reagierte das Gewebe von Beginn an sehr empfindlich auf jedwede Injektionen. Des Weiteren ist das Zahnfleisch außenseitig und auch auch vier Monate nach der Implantierung vom 26er bis zum 28er (leeres Weisheitszahnfach, Knochenentnahmestelle) stark berührungsempfindlich, auch empfindlich gegenüber Wärme/Kälte und brennt, wenn ich Nelkenwurzel kaue (ich probiere inzwischen alles!). Es ist ein dauerhaft unangenehmes Gefühl in der Region; es ist schwer für mich, es in Worte zu fassen. Zusätzliche Schmerzimpulse entstehen, wenn ich meine linke Wange bewege. Die Wange bzw. das Gewebe unter ihr ist druckempfindlich (weshalb ich auch nicht auf der linken Gesichtshälfte schlafe). Wenn ich mit meinem Finger zwischen Wange und Zahnfleisch streiche, so fällt mir auf, dass ich rechtsseitig (also auf der unbehandelten Kieferseite) viel tiefer greifen kann. Linksseitig an der Wundstelle komme ich keinesfalls nicht so tief zwischen Wangengewebe und Zahnfleisch um das Implantat, das (vernarbte) Gewebe verläuft dort deutlich flacher; erst wenn ich den vorderen Eckzahn erreiche, komme ich mit dem Finger ebenso tief wie rechtsseitig. Dies lässt für mich darauf schließen, dass es tatsächlich eine Gewebefalte bzw. einen Narbenzug gibt, der dazu führt, dass ich linksseitig nicht mehr so tief greifen kann.

Seit der Implantierung mache ich keinen Sport mehr, da ich das Gefühl habe, dass Bewegung der Region nicht guttut.

In einem Arztbrief befand der Zahnarzt, den ich um seine (zweite) Meinung gebeten hatte: „Nach Mehrfach-Operationen für eine singuläre Implantation kommt es zu einem beidseitigen Narbenzug in der beweglichen Gingiva bis zum Implantathals. Hier wird eine Entlastung des Narbenzuges und die Schaffung einer stabilen, nicht beweglichen Gingivazone um den Implantathals empfohlen“.

Er bat darum, dass der behandelnde Zahnarzt einen angeratenen Eingriff durchführe, nämlich eine „Schlitzung“ des ungünstig verwachsenen Gewebes. Mein Zahnarzt ließ mir jedoch telefonisch erklären, dass er solche Eingriffe grundsätzlich nicht durchführe und einen solchen Eingriff in meinem Fall auch nicht sinnvoll fände. Den Kieferchirurgen, der den Knochenaufbau durchgeführt hatte, suchte ich auch noch einmal auf (ohne ihn mit der neuen Diagnose zu konfrontieren), und seiner Aussage nach sehe alles wunderbar und das Zahnfleisch zartrosa aus.

Daher wand ich mich noch einmal an den Zahnarzt mit der Zweitmeinung und bat ihn, den von ihm vorgeschlagenen Eingriff ggf. selbst vorzunehmen. Er wand sich, weil er mich als Patienten mit einiger „Vorgeschichte“ nicht übernehmen wollte. Da ich jedoch mit einer Diagnose, jedoch mit keinem bereitwilligen Operateur dastand, erbarmte er sich schließlich höchst ungern – und schickte mir anschließend einen Kostenvoranschlag über 4000 € exklusive eventuell anfallender Nachbehandlungskosten… :-(

An diesem Punkt stehe ich nun und frage mich, was ich tun kann, und wende mich an Sie mit folgenden drei Fragen:

- Erscheint Ihnen die Diagnose des Kollegen „aus Ihrer Ferne“ plausibel, dass ein Narbenzug diese sehr lästigen Beschwerden verursachen kann?
- Erscheinen Ihnen die 4.000 € veranschlagte Kosten dafür angemessen? Ich hatte mir den Eingriff („Gewebe auftrennen und neu vernähen“) irgendwie einfacher vorgestellt. Mein Verdacht ist, dass mir der Zahnarzt diesen monströs hohen Kostenvoranschlag unterbreitet hat, um mich abzuschrecken und mich nicht als Patient übernehmen zu müssen… :-( Auch wenn mir Diagnose und Behandlungsempfehlung des Kollegen plausibel erscheinen, gibt es ja auch keine eine Erfolgsgarantie…
- Kennen Sie einen Kollegen (im Großraum Berlin?), der sich meiner erbarmen könnte und, falls angeraten, einen solchen Eingriff vornehmen könnte?

am 30.12.2018:

Hallo Jörg,
die Probleme gehen scheinbar nicht vom Implantat sondern vom umgebenden Weichgewebe aus, es handelt sich also um ein Parodontal Problem.
Ich empfehle Ihnen, den Kollegen Hürzeler in München aufzusuchen:
Praxis
Hürzeler/Zuhr
Praxis für Zahnheilkunde GbR
Rosenkavalierplatz 18
81925 München
Tel. +49 89 18 91 75 — 0
Fax. +49 89 18 91 75 — 28
praxis@huerzelerzuhr.com

Da wird Ihnen zieführend geholfen.

Gruß
Dr. Schweppe

Evelin am 15.01.2019:

Guten Abend Herr Dr. Schweppe,
ich habe am 28. September zwei Implantate Region 46 und 47 ohne Knochenaufbau erhalten. Abschlusstermin war am 18.12.2018. Bis dahin keine Probleme. Laut Kieferchirurg sind beide Implantate eingeheilt. In den letzten 7 Tagen hat mein Kiefer im Bereich der Implantate auf der Seite angefangen, hin und wieder leicht zu schmerzen. Es ist immer nur kurz und dann wieder weg. Es ist nicht schlimm, aber ich bin verunsichert. Ich kaue seit Anfang des Jahres nur auf der linken Seite. Können die Beschwerden auch daher kommen? Ist es erforderlich, dass ich den Kieferchirurgen aufsuche? Dienstag nächster Woche habe ich einen Termin bei meinen Zahnarzt wegen der Kronen. Kann ich so lange warten?

Viele Grüße
Evelin

am 16.01.2019:

Hallo Evelin,
sind die Zahnimplantate schon mit Kronen versorgt?
Gruß
Dr. Schweppe

Evelin am 16.01.2019:

Hallo Herr Dr. Schweppe!
Nein, bisher noch nicht.

Viele Grüße
Evelin Schneider

am 16.01.2019:

Hallo Evelin,
hmm, das ist nicht gut, aber warten Sie den Termin bei Ihrem Zahnarzt ab und besprechen die Sache.

Sollten die Schmerzen stärker werden, dann suchen Sie den Kieferchirurgen erneut auf.

Gruß
Schweppe

Evelin am 16.01.2019:

Okay, so werde ich es machen.
Viele Grüße

Evelin

Brigitte Kestler am 14.02.2019:

Sehr geehrter Herr Dr. Schweppe,
bei mir wurden am 21.11.2018 im Oberkiefer rechts 3 Implantate gesetzt. Zwei davon , Zähne 16 und 17 mit Öffnung der Kieferhöhle von oben und Aufbau. Seit diesem Termin leide ich unter starken Schmerzen, die sind sehr brennend und stechend und reichen von den implantaten zur Nase und dann Richtung Stirn. Von der Art der Schmerzen könnte ich mir denken, dass es Nervenschmerzen sind. Ich habe ein CT machen lassen. Hier wurde nur eine leicht inhomogene Knochenbinnenstruktur festgestellt. Da die starken Schmerzen nicht nachlassen (sie entstehen bei Kieferbewegungen, beim Essen und auch wenn ich mit dem Kopf nach vorne gehe, mich vorbeuge) habe ich auch bereits den Hausarzt konsultiert. Ein Kauen auf dieser Seite des Kiefers ist wegen der Schmerzen nicht möglich Es wurde, festgestellt, dass die Freiräume am Jochbein sehr eng sind. Außerdem leide ich an einer ständigen starken Sekretion der Nebenhöhlen, ich muss mir immer die Nase putzen, dies bestand schon vor der Implantation. Mir wurde geraten, das oder die Implantate wieder entfernen zu lassen, mein Zahnartz, den ich diesen Rat weitergegeben habe, geht da gar nicht darauf ein, meint nur, dass es möglich ist, das dies auch nicht helfen würde. Was würden Sie mir raten und/oder können Sie mir raten, wo ich hier eine zweite Meinung erhalte vor allem eine definitive Diagnose.
Vielen Dank im Voraus

am 14.02.2019:

Hallo Brigitte,
in dieser Situation sollte ein HNO Arzt zurate gezogen werden. Vielleicht müssen noch Änderungen an der Kieferhöhle vorgenommen werden.
Erst nach dieser Konsultation sollte entschieden werden, ob die Implantate entfernt werden müssen.
Alles Gute und Gruß
Dr. Schweppe

Evelin am 26.02.2019:

Guten Abend Herr Dr. Schweppe,
ich habe Ihnen am 15.1. wegen meiner Zahnimplantate in der Regio 46, 47 geschrieben und wollte ihn nur abschließend berichten, dass die Ursache für meine Beschwerden zum Glück nicht die Implantate waren, sondern der Weisheitszahn dahinter. Er ist vor 3 Wochen gezogen worden. Heute habe ich endlich meine Kronen bekommen und ich kann wunderbar darauf beißen.
Herzlichen Dank nochmal an Sie, dass sie sich so eine Mühe machen und fremde Menschen kostenlos beraten.
Viele Grüße
Evelin

Renaate Kaltenegger am 12.03.2019:

Bei mir wurden im Oberkiefer am 29.1.2013 die Implantate 2 linke Seite, 1, 3 und 4bis5, insgesamt 4 Implantate gesetzt. Implantat 2 reicht bis zur Nasennebenhöhle - HNO gab aber ok. Das Implantat 4-5 bereitete immer wieder ganz viel Schmerzen sodass dieses am 12.8.2013 wieder entfernt wurde. Am 21.1.2014 wurde dann das 5er Implantat gesetzt. Anfangs war es ziemlich ok aber dann bekam ich immer wieder Schmerzen sodass ich immer wieder Zahnschmerztablette nehmen musste.
War deshalb etliche Male und so auch vorige Woche beim Zahnarzt und er hat CT gemacht - aber bei den Implantaten ist alles in Ordnung er findet nichts.. War auch schon auf Therapie bei einer Kieferosteapeutin - leider Erfolglos. Vorige Woche 1 x Bioresonanz für Narben auflösen. Befürchte dass seinerzeit beim 4-5er Implantat die Nerven verletzt wurden. Derzeit fast täglich Schmerzen.
Aber sobald ich Esse tut nichts weh! Müsste immerfort Essen um keine Schmerzen zu haben.
Ein anderer Zahnarzt meine ich müsste "Blockaden" lösen lassen - aber da hilft auch nichts.
Hätten Sie bitte für mich eine Info was ich machen kann - bin schon depremiert.

Elisabeth am 22.05.2019:

Hallo!
Ich bekam heute ein Implantat im Oberkiefer, soweit alles gut!
Mein Arzt bemerkte während der Op dass er die Membran zur Kieferhöhle etwas verletzt hat (Nasentest)
Er meinte das sei nur minimal und dieses kleine Loch würde das Implantat wieder abdichten.
Am Röntgenbild sieht man auch dass das Implantat etwas in die Kieferhöhle reinsteht, laut ihm kein Problem.
Körperliche Schonung und in 10 Tagen Fädenziehen.
Muss ich mir wegen dieser Kieferhöhlenverletzung eh keine Sorgen machen? Antibiotika nehme ich sowieso schon.
Danke und liebe Grüße!

am 22.05.2019:

Hallo Elisabeth,
wenn das Loch klein ist und vom Implantat abgedichtet wird, klappt das.
Gruß
Dr. Schweppe

Mathis am 02.06.2019:

Hallo,

Ich habe vor gut 3 Monaten mehrere Implantate gesetzt bekommen, eines dieser Implantate wurde zusammen mit Knochenaufbau-Granulat im rechtenoberkiefer gesetzt (letzter Backenzahn (posittion 17 laut implantat Buch), der Zahn musste entfernt werden da er Kariös war und ein Teil des Zahne sabgebrochen war). Letzte Woche bekam ich dann starke schmerzen inder Region des Implantats und wandte mich direkt an meinen Kieferchirurgen der alleridings oberflächlich nichts festellen konnte. Ich bekam vorsorglich Antibiotika verschrieben (Penicillin) die symptome haben sich allerdings kaum verändert. Ich habe nun am Dienstag einen weiteren Termin bei meinem Kiefer Chirurgen, überlege allerdings morgen direkt zu meinem zahnarzt zu gehen um die nebenliegenden Zähne zu prüfen das der schmerz zum teil bis in in den rechten Schneidezahn zieht.
symptome sind:
Ziehende Schmerzen im Kiefer (ähnlich den zahnschmerzen vor der entfernung des Zahns)
Kühlen mit einem Schluck Wasser betäubt zumindest kurzzeitig den schmerz, dieser setzt danach aber fast sofort wieder ein.
Die hohen Temperaturen der letzten Tage scheinen den Schmerz zu verschlimmern.
oberflächlich ist keine Schwellung oder Rötung zu erkennen.
Morgens nach dem aufstehen bin ich zumindest kurzzeitig schmerzfrei.
Haben Sie eine Idee was die Ursache sein könnte und wie empfehlen sie mir vorzugehen

Danke im vorraus

Nadi am 03.06.2019:

Hallo Dr.Schweppe,
Hab am 16.05.2019 UK 4 implantate eingebaut,
3 auf die rechte UK 1 links UK,
Ein auf die rechte Seite tut immer noch ein wenig weh. Ist das normal nach 18 tagen, muss ich Antibiotikum nehmen?
Danke in voraus

am 04.06.2019:

Hallo Nadi,
das kommt im Unterkiefer manchmal vor.
Wenn das Implantat noch fest ist, brauchen Sie noch ein wenig Geduld.
Gruß
Martin Schweppe

am 04.06.2019:

Hallo Mathis,
liest sich wie Probleme, die von einem Zahn ausgehen und nicht vom Implantat .
Gehen Sie deshalb zu Ihrem Zahnarzt.
Gruß
Martin Schweppe

Theresa am 10.06.2019:

Guten Abend Herr Dr. Schweppe,

am 29.5. wurde mir im UK (36) mein erstes Implantat implantiert. Der Eingriff selbst verlief ohne Komplikation, die Scnmerzen waren erträglich, prophylaktisch nahm ich aber Ibuprofen 600, schon alleine deshalb weil mir gesagt wurde, dass es entzündungshemmend sein soll. Das Zahnfleisch war nach der OP stark gerötet und hat sich auf der Implantationsfläche irgendwie schwammi g angefühlt. Auf der Seite zur Wange hin fühlte sich das Zahnfleisch stark geschwollen an und ich glaube, dass mir auch irgendwie der Kiefer schmerzte. Nicht sehr massiv, aber stetig. Ich ging also zu meinem Implantologen der mich untersuchte, aber nichts feststellen konnte. Er konnte mir aber auch nicht erklären woher die Schwellung kommt. Ich wartete also ab, nahm ( und nehme) weiterhin brav die mein Antibiotikum ( mittlerweile die dritte Schachtel), und spüle regelmässig den Mund mit Meridol aus. Besser wurde es jedoch nicht. Gestern erfolgte also der dritte Besuch nach der Implantation. Ein Röntgenbild wurde angefertig wo jedoch nichts ungewöhnliches darauf festzustellen war. Die darauffolgende Untersuchung ergab, dass eine Entzündung am Zahnfleisch vorgelegen hat. Mein Implantologe öffnete das Zahnfleisch und es trat Eiter heraus. Er säuberte alles, tauschte die Schraube des Implantats aus und nähte das Zahnfleisch wieder zu. Er meinte, das Implantat selbst sässe bombenfest und es wäre nur eine oberflächige Sache gewesen und so müsse er das Implantat nicht entfernen. Ich bekam, wie schon erwähnt, eine weitere Packung Antibiotikum verschrieben welches ich weiter einnehmen muss. Heute, einen Tag danach, ist von aussen eine Schwellung zu erkennen. Es fühlt sich warm an, pocht aber nicht. Das Zahnfleisch ist immer noch sehr geschwollen ( meiner Meinung nach mehr als vorher). Ich muss noch dazu sagen, dass die Zahnlücke mindestens 35 Jahre besteht und vor Implantierung kein Knochenaufbau gemacht worden ist. Meine Fragen an Sie wären folgende:

1. Ist diese Zahnfleischschwelllung normal und falls ja, wie lange kann es dauern, bis diese weggeht?

2. Falls die Schwellung nicht normal ist, was kann man dagegen tun bzw. an wen kann ich mich wenden um Hilfe zu erhalten?

3. Wenn ich gegen den Kiefer drücke und es dabei etwas weh tut: ist das normal und falls ja, wie lange kann es dauern bis es weggeht?

4. Warum ist die Wange aussen so warm? Es fühlt sich manchmal so an als ob ich Fieber hätte, was ich aber nicht habe.

5. Sind die ganzen Auffälligkeiten für diesen Zeitpunkt noch normal ( Implantat wurde am 29.5. gesetzt) oder stimmt hier irgendetwas nicht? Sollte ich eventuell daran denken das Implantat wieder entfernen zu lassen oder muss ich einfach nur geduldiger sein? Oder könnte es auch davon kommen dass kein Knochenaufbau gemacht worden ist oder ich Titan eventuell nicht vertrage?

Ich bin mittlerweile wirklich sehr verunsichert und würde mich sehr freuen, wenn Sie mir meine Fragen aus Ihrer Sicht beantworten könnten.
Vielen Dank und beste Grüße

Theresa

Peter Hansen am 13.09.2019:

Hallo Herr Dr. Schweppe,

mir wurden vor zwei Wochen zwei Implantate im Unterkiefer gesetzt (Pos 4) als Ersatz für die entfernten 3er. Diese waren seit 20 Jahren als Teleskop Anker für eine Zahnprothese. Backenzähne sind keine mehr vorhanden.
Die provisorische Prothese sitzt problemlos und schmerzfrei, allerdings schmerzt das Zahnfleisch darunter bei Kauversuchen. Ist das nach 14 Tage noch normal? Ansonsten gibt es keinen Schmerz bei Druck z.B. durch den
Finger.

am 13.09.2019:

Hallo Peter,
es könnte sein, dass die provisorische Prothese eine Druckstelle verursacht.
Bitte suchen Sie Ihren Zahnarzt auf, um das abzuklären.
Gruß
Martin Schweppe
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