Schmerzen nach Freilegung

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Nina am 04.01.2018:

Sehr geehrter Herr Dr. Schweppe,

ich habe sehr viele Beiträge bzgl. meines Problems in Ihrem Forum gelesen, dennoch fand ich mich nicht in diesen Beiträgen wieder. Daher würde ich gerne mein Problem schildern. In Mai 2017 bekam ich im UK, 36, ein Implantan, alles verlief wunderbar.
Am 04. Dez. war die Freilegung und seitdem fing meine Odyssee auch an. Zwei Woche später kam die Krone rauf, alles unter enorme Schmerzen. Die Vermuttung des Arztes: die Heilkappe wäre vielleicht locker gewesen, also Zahnfleisch hat sich entzündet. Ich habe eine Woche Amoxi 1000 genommen, Zahnfleisch Spülung und letzte Zeit jeden Tag kurz zu meinem wirklich tollen Zahnarzt, und Spritzen mit Salbe bekommen, Schmerzen sind noch da, jetzt tut meine Wange auch noch weh, eine kleine schmerzhafte Gewölbe in Innenseite ist abzutasten. ich schlug dem Arzt vor, das Implantat rauszutun. Es ist wirklich für eine Zahnfleischentzündung sehr lange Zeit. Mein Zanharzt sagt, das Implantat sitze bombenfest im Knochen. Und es sei sehr aufwendig, dies raus zu tun.
Da ich auch im August eine erfolglose Schulter Op hatte und auch im Schulter die Entzündung brummt, meinte mein Zanharzt, es könnte auch damit zu tun haben. ( ist aber nicht die selbe Seite). Noch eine Theorie von ihm ist, dass vielleicht, meine Medikation nach der Op den Knochen geschädigt haben. Die Hausärtzin widerspricht das. Wir haben aktuelles Röntgenbild mit dem ersten Röntgenbild nach dem Einsetzten des Implantat verglichen. Es war sehr eindeutigen Unterschied zu sehen, wie die schöne glatte Oberfläche am Anfang, jetzt Zickzack formig ist, und nicht mehr glatt.
Meine erneute Schulter Op steht mir vor, bin völlig verzweifelt. Der Arzt möchte mit anderen Antibiotika bzw. mit einer Kombi Antibiotika versuchen.
Könnte sein, dass eine tiefere Entzündung im Knocken steckt. Ich habe alle Anwesiungen gefolgt, pflege meine Zaähne wirklich gut.
Für eine Antwort bin ich Ihnen sehr dankbar.
Herzliche Grüße
verzweifelte Nina

am 04.01.2018:

Hallo Nina,
da ist was nicht in Ordnung!
Sitzt die Krone noch auf dem Implantat?
Gruß
Dr. Schweppe

Nina am 04.01.2018:

erstmal vielen Danke für Ihre schnelle Antwort, Herr Doktor.
Ja, wie ich bereits oben beschrieben habe, zwei Woche nach der Freilegung kam die Krone rauf, unter enorme Zahnfleisch Schmerzen. Beim Klopfen tut es auch nicht weh. Mir fehlen einfach weitere Hypothese, möchte auch ungern auf das Implantat verzichten, die Kosten muss ich ja dann wieder erneut selbst übernehmen. Ich habe meine HÄ gebeten, eine MRSA Test durchzuführen und meine Entzündungswerte zu betsimmen.
Meinen Sie, würde sich bewerten, wenn ich doch andere Antibiotika als Amoxi einnehmen würde? Uns für längere Zeit.
Beste Grüße
Nina

Nina am 04.01.2018:

Nachtrag: , noch etwas, noch ein Vorschlag von meinem Zahnarzt ist es, dass wir die Krone runter tun, er säubert dann wieder alles darunter und dan wieder zuschrauben und ein paar Woche das Zahnfleisch in Ruhe lassen. ( das war mein erster Vorschlag nach der Freilegung, wo die Schmerzen anfingen, aber es hieß damals , es würde nicht gehen)

am 05.01.2018:

Hallo Nina,
einen MRSA Test halte ich nicht für sinnvoll, weil dieser Test lediglich eine MRSA Besiedlung der Nasenschleimhaut diagnostiziert.
Sinnvoller ist es, einen Abstrich direkt am Implantat zu nehmen:
Mit Hilfe von sterilen Endospitzen können an mehreren Stellen am Implantat, nachdem die Krone abgenommen wurde, Abstriche entnommen werden. Diese Abstriche werden in einem sterilen Transportbehälter an ein Labor zur Auswertung gesendet.
Sollte eine Infektion vorliegen, die mit Antibiotika behandelt werden kann, kann man diese dann gezielt einsetzen.
Gruß
Dr. Schweppe

Nina am 05.01.2018:

Lieber Dr. Schweppe,
auf diese Idee ist keiner von uns gekommen. Ich werde diesen Vorschlag heute mit meinem Zahnarzt besprechen, bevor wir endgültig das Implantat entfernen, oder bevor er mir eine beliebige Kombi Antibiotika verabreicht. Ich hoffe nun, dass er dafür offen und bereit ist.

Nina am 05.01.2018:

Noch eine Frage, falls MRSA Test bei mir positiv ausfällt, muss ich sowieso dafür auch dementsprechende Medikation bekomme, oder? Und wenn auch eine Infektion des Implantat vorliegt, kann an beide gleichzeitig mit einer Medikation bekämpfen?
Beste Grüße
Nina

am 05.01.2018:

Hallo Nina,
ein positiver MRSA Test besagt lediglich , dass sich auf Ihrer Körperoberfläche - also Nasen- oder Mundschleimhaut - MRSA Keime befinden. Für Ihre Probleme am Implantat bedeutet das garnichts.

Sollten Sie tatsächlich eine MRSA Infektion haben, bedeutet das, dass Sie eine Infektion hätten, gegen die es keine Medikamente gibt und Sie totkrank wären, was nicht der Fall ist.

Also machen Sie sich nicht wg. MRSA verrückt !!!

Gruß
Schweppe

Nina am 05.01.2018:

Ich schon wieder, ich habe Ihre Empfehlung heute morgen mit meinem ZA besprochen. Ich bekam Metronidazol 500mg und Ciprofloxacin 500mg, ich soll die bedien ab sofort nehmen und wenn MRSA negativ sein sollte, macht er dann den Abstrich vom Implantat. Ich hoffe und bete, dass die Medis helfen. Es muss doch auch bei mir etwas gut laufen .
Beste Grüße
Nina

am 05.01.2018:

Hallo Nina,
bein Hornberger Schießen stirbt die Hoffnung zuletzt!
Trotzdem mit 99,9 %iger Sicherheit werden Sie das Implantat nicht verlieren.

Gruß
Dr. Schweppe

Nina am 24.01.2018:

Update:
Lieber Dr. Schweppe,
Ihre Redewendung passte in meinem Fall sehr gut. Ich habe brav meine Cipro genommen. Eine MRSA Test war zum Glück negativ. Mein ZA hat zwar die Krone rausgenommen, und die Stelle gespült aber keine Probe fürs Labor.
Seit 10. Januar habe ich die Heilkappe rauf, ich soll die gewölbte Stelle in Innen Seite nicht anfassen. Und ein Paar Woche das Zanhfleisch in Ruhe lassen und ganz normal putzen.
Er spricht jetzt von Knochenumbauvorgängen, daher möchte er nach 5-6 Wochen die Heilkappe wegtun, dann die Krone raufsetzten..
Ich habe manchmal pulsierende schmerzen und wie bereits erwähnt, die gewölbte Stelle schmerzt beim Drücken.
Darf man so lange die Heilkappe rauflassen, habe natürlich Angst von weiteren Entzündungen, ZA meint, Zahnfleisch sehe gut aus. Außer diese Theorie mit Knochenumbauvorgang kann er mir nicht weiteres sagen. Auch eine Implantatentfernung könnte vielleicht das Problem nicht lösen. Bin sehr sehr traurig. Und bet3 und hoffe, dass alles besser wird.
Beste Grüße
Nina

am 24.01.2018:

Hallo Nina,
ist das richtig:
Die Schwellung ist auf der Innenseite, also zwischen Kiefer und Zunge. Ist das richtig?
Wenn ja, ist die Schwellung oben am Implantat oder tiefer in Richtung Mundboden?
Gruß
Dr. Schweppe

Nina am 25.01.2018:

Lieber Dr. Schweppe,
die Antwort ist ja, es ist genauso, wie Sie geschildert haben. Die Schwellung ist hart, und beim Drucken tut es sehr weh, ( soll ja in Ruhe lassen und nicht drücken) . Manchmal pocht er, manchmal ist Ruhe. Jetzt, wo keine Krone darauf ist, drückt und tut weniger weh, aber schmerzfrei bin ich seit der Freilegung leider Gottes noch nicht.
Ist es an dieser Theorie mit Knochenumbauvorgang doch etwas.
Übrigens ganz herzlichen Dank für Ihre Mühe, mir zu antworten, ist heutzutage gar nicht selbstverständlich.
Viele Grüße
Nina

am 25.01.2018:

Hallo Nina,
die Frage nach der Lokalisation der Schwellung ist wichtig:
Ist die Schwellung auf der Innenseite eher in Höhe der Heilkappe oder weiter unten in Richtung Mundboden?
Gruß
Schweppe

Nina am 25.01.2018:

ich würde sagen, eher Richtung Mundboden. Da ich aber nicht allzu großer Kiefer habe, es ist praktisch ganze Innenseite, dennoch beim Abtasten fühlt man die Stelle eher Richtung Mundboden.
Viele Grüße
Nina

Nina am 29.01.2018:

Lieber Dr. Schweppe,
ist das dann sehr schlimm, wenn die Schwellung in Richtung Mundboden ist?
Ich habe immer noch die Heilkappe auf dem Implantat.
Ich muss bald von meinem Schädel einen MRT ( in einer anderen Zusammenhang ) machen lassen. Ist heilkappe auch aus Titan, oder?
Viele Grüße
Nina

am 29.01.2018:

Hallo Nina,
bitte entschuldigen Sie, aber ich war am Wochendende verreist und konnte deshalb nicht eher antworten.
Zurück zu Ihrer Frage:
Ich hatte es bis jetzt immer so verstanden, daß die Schwellung außen, also zur Wange hin ist. Da die Schwellung an der Innenseite des Unterkiefers, also auf der Zungenseite ist, ist zu befürchten, dass der Knochen des Unterkiefers innen beim Setzen des Implantats perforiert wurde und die Schwellung von einer permanenten Reizung des Periosts herrührt.
Wenn das stimmt, muss das Implantat entfernt werden, bevor Schlimmeres passiert!

Bedaure, aber eine andere Erkärung gibt es für diese Art der schmerzhaften Schwellung nicht.
Gruß
Dr. Martin Schweppe

Nina am 29.01.2018:

Lieber Dr. Schweppe,

Bitte, entschuldigen Sie, dass ich Sie in meiner totalen Verzweiflung mit Fragen durchlöche.
Als das Implantat gesetzt wurde und bis 6 Montaen darauf, hatte ich keine Schwellung oder irgendeine Schmerzen. Erst seit der Freilegung.
Meine Frage: Sieht man den perforierten Knochen in der Regel nicht auf dem Röntgenbild?
Ist es möglich, dass der Knochen bei der Freilegung perforiert worden ist. Der Knochen heilt nicht mehr, oder???
Ist das ein großer Akt, so ein bomebnfestes Implantat zu entfernen.?
Viele Grüße
Nina, die ganz doll traurig ist.

am 29.01.2018:

Hallo Nina,
der menschliche Knochen ist ein lebendiges Gewebe, dass lebenslangen Adaptationsvergängen unterworfen ist. Durch die Aktivierung eines Zahnimplantates mit einer Kronen werden Knochenumbauvorgänge in Gang gesetzt. Befindet sich ein Teil eines Implantates direkt unter der Knochenhaut (Periost), kann sich die Perforation vergrößern.

Frage 1: Sieht man die Perforation auf dem Rö-bild?
Ev. auf einem CT (Computertomografie).

Frage 2: Ist es möglich, dass der Knochen bei der Freilegung perforiert worden ist.
Nein.

Frage 3: Der Knochen heilt nicht mehr, oder?
Sehr unwahrscheinlich

Frage 4: Ist das ein großer Akt, so ein bombenfestes Implantat zu entfernen.
Nein, kein großer Akt. Nach 6-10 Wochen kann ein neues Implantat gesetzt werden.

Wenn das mit der Perforation zutrifft, ist das kein Grund verzweifelt zu sein. Es handelt sich lediglich um eine Komplikation. Nach ein paar Tagen ist der Spuk vorbei und gut ist.
Gruß
Martin Schweppe

Nina am 29.01.2018:

Lieber Dr. Schweppe,

nach Ihren letzten Antworten habe ich bisschen Hoffnung bekommen. Vor allem, weil Sie schrieben, die Freilegung kann ja nicht an einer möglichen Perforation schuld sein, die ganze Schmerzphase fing mit der Freilegung an.
Ich werde mit meinem ZA über eine mögliche Perforation sprechen. Bevor er die Krone wieder rauf macht.
Er dramatisiert das Entfernen vom Implantat so sehr, dass er mir verboten hat, überhaupt darüber zu sprechen. Ihm trifft keinerlei schuld, es ist halt, wie es ist. Aber wenn das Entfernen die letzte Lösung ist, akzeptiere ich es, obwohl es finanziell ein totaler Verlust ist.
Obwohl ich meinen ZA sehr schätze, wüntschte ich mir, wir hätten solche Ärzte wie Sie auch hier.

Nina am 01.02.2018:

Lieber Dr. Schweppe,

Bitte verzeihen Sie, wenn mein Beitrag zweimal erscheint, irgendwie mache ich was falsch.
Hier nochmal:
Mein ZA schließt eine Perforation absolut aus. Er und seine Kollege sogar die Hersteller Firma des Implantat können nicht erklären, woher die Schwelung und dementsprechende Schmerzen kommen.
Ich solle aber mich auf Rheuma und Osteoporose testen lassen.
Meine Frage, nehmen wir an, ich hätte Rheuma, wenn Rheuma und den Knochenumbauvorgang ändert, warum erst nach Freilegung fing es an zu schmerzen? Es war 7 Monate Ruhe.
Der ZA hat heute auch wieder die Krone raufgesetzt, ich soll den Zahn ganz wenig belasten. Er hat Zweifel, ob Implantat Entfernung mein Problem auch beseitigen kann.
Dürfen die Menschen mit Rhema oder Osteoporose keine Implantaten haben?
Viele Grüße
Nina

am 01.02.2018:

Hallo Nina,
1. Ein Implantathersteller kann i.d.R. keine Auskünfte über med. Komplikationen bei einer Einzelzahnimplantation geben.
2. Osteporose bzw. rheumatische Erkrankungen sollten vor und nicht nach der Implantation abgeklärt werden!

Also Ihr Behandler schließt eine Perforation aus und hat die Krone wiedereingesetzt. Sind den jetzt die Beschwerden verschwunden? Oder warum wird die Krone jetzt wieder eingesetzt?
Gruß
Martin Schweppe

Nina am 02.02.2018:

Lieber Dr. Schweppe,

ich bin genauso der selben Meinung, warum wir vorhin nicht Rheumawerte oder Osteoprose bestimmt haben. Hätte ich jetzt kein Problem gehabt, würde mein ZA das gar nicht ansprechen, denn das Implantat hat sich 7 Monate lang im Kiefer wohl gefühlt und nie Probleme gemacht und wie er sagt, ganz doll hat es sich im Knochen festgesetzt, und beim Klopfen tut es halt überhaupt nicht weh.
Er ist der Meinung, der Knochenumbauvorgang würde bei mir halt länger dauern? Und ich soll langsam, langsam das Implantat belasten. Daher trotz der Beschwerden ist Krone raufgekommen.
Ich hab leider eine hohe Schmerz Toleranz, und ich schlucke viele Probleme runter, bevor ich den Mund aufmache.
Wegen Implantat Entfernung meinte mein ZA, nicht nur wegen finanziellem Aspekt, sondern auch, weil er nicht überzeugt ist, dass ich meine Schwelung und die Schmerzen damit loswerde.
Also soll ich noch ein paar Woche genauso weitermachen bis jetzt. Ich glaube, da ich ein Autoimmunerkrankung habe ( Hashimoto), kann man ja einfach sagen, es bestehen noch andere Erkrankungen. Ich wünschte, er hätte wirklich vorhin mich danach gefragt und nicht jetzt.
Ich werde alles untersuchen lassen, negativ oder positiv, werde ich mich langsam innerlich von meinem schönen Implantat verabschieden.??

Viele Grüße und ein erholsames Wochenede wünsche ich Ihnen
Nina

Manuela am 25.09.2018:

Hallo, mir wurden vor sechs Tagen im UK 2 Implantate gesetzt. Habe seitdem sehr starke Schmerzen. War gestern beim Zahnarzt dort wurde gesagt es ist alles in Ordnung. Habe aber seit zwei Tagen ein taubheitsgefühl
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