Startseite Fragen zu Zahnimplantaten Risiken bei Implantationen?



Welche Risiken gibt es bei Implantationen?
Sie kennen bestimmt den Beipackzettel von Medikamenten. Hat man die darin beschriebenen möglichen Risiken aufmerksam durchgelesen, möchte man das Medikament am liebsten nicht mehr einnehmen. Wir sind verpflichtet, ähnlich einem Beipackzettel, alle möglichen Risiken und Nebenwirkungen vor der Behandlung darzulegen.

Eine Schwellung, ein Bluterguss (Hämatom) und Nachschmerzen gehören zu den möglichen Folgen einer Implantation. Durch entsprechende Medikation sowie möglichst schonendes chirurgisches Vorgehen, werden diese Folgen so gering wie möglich gehalten. Neigt man von Natur aus zu Blutergüssen, d.h. bekommt man schnell blaue Flecken, ist es wahrscheinlich, daß dies auch nach der Implantation der Fall ist. Länger als ein paar Tage anhaltende Nachschmerzen sind allerdings nicht normal und deuten auf eine Komplikation, z.B. eine Entzündung, hin.

Wie bei jeder Operation kann es bei einer Implantation zu Verletzungen von Nachbarzähnen, von Nerven, und im Oberkiefer zur Eröffnung der Kieferhöhle kommen.
Selten auftretende Wundheilungsstörungen und Infektionen können in seltenen Fällen zu einem Implantatverlust führen.

Es kann auch im Laufe der Jahre zu geänderten Bissverhältnissen kommen, die dazu führen, dass Implantate überlastet werden. Auch dies kann zu Knochenabbau und Implantatverlust führen. Im Rahmen der regelmäßigen Nachsorgebehandlungen wird die Bisslage überprüft, so dass bei Veränderungen rechtzeitig entgegengewirkt werden kann.